Corona-Krise

Zalando beschließt 350 Mio. Euro-Sparpaket

Zalando soll ein umfassendes Sparprogramm in Höhe von 350 Mio. Euro beschlossen haben. Darüber berichtet das Magazin Business Insider. Demnach will der Vorstand auf 25% und die zweite Managementstufe auf 15% seiner Vergütung verzichten.

Dem Bericht zufolge sollen auf diesem Weg Entlassungen bei Zalando vermieden werden. Ein weiterer Schritt, um diesen Plan umsetzen zu können, ist demnach auch die Verschiebung von Gehaltserhöhungen ab Juli 2020 bis in den Januar kommenden Jahres. Laut Business Insider habe der Vorstand diese Änderungen am Donnerstag in einem Meeting der Belegschaft mitgeteilt.

Der Konzern bestätigt die Details auf TW-Anfrage nicht. Eine Sprecherin gibt jedoch zu Protokoll, dass Zalando Maßnahmen ergriffen habe, um das Geschäft, die Ausgaben und Investitionen sowie die Finanzplanung für das Jahr an die Gegebenheiten anzupassen. Zur Kostenreduzierung und um die finanzielle Stabilität zu gewährleisten, seien Einsparungen in den Bereichen Marketing, Gemeinkosten und reduzierte Investitionsausgaben geplant. Auch hier heißt es, das Ziel der Maßnahmen sei die Vermeidung von Entlassungen.

Wie der Online-Riese bereits am 30. März mitgeteilt hatte, geht die Corona-Krise in der Tat nicht spurlos an ihm vorbei. Demnach rechne Zalando mit "deutlich" weniger Umsatz, Bruttowarenvolumen (GMV) und einem Verlust im ersten Quartal.
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