Standorte

BID Nikolai-Quartier: Umbau beginnt

Die Umgestaltung des Hamburger Nikolai-Quartiers läuft auf Hochtouren: Die Top-Lage zwischen Rathausmarkt und Rödingsmarkt wird im Rahmen eines Business-Improvement-Districts (BID) aufgewertet. Der Beschluss zur Einrichtung der Standort-Entwicklungsmaßnahme wurde im August 2014 vom Hamburger Senat verabschiedet, nun beginnen die Bauarbeiten. Bis 2019 investieren die 60 angeschlossenen Grundeigentümer 9,3 Mill. Euro in die Aufwertung ihres Standorts. Zum Aufgabenträger wurde die Otto Wulff BID Gesellschaft bestimmt, die die Umsetzung der Maßnahmen verantwortet. Die Gesellschaft ist ebenfalls für die BIDs Neuer Wall und Opernboulevard in der Dammtorstraße zuständig.

Das 55.000m² große Nikolai-Quartier soll sich „zu einem wirtschaftlich dynamischen Standort entwickeln“, heißt es von Arno Korthase, Mitglied im BID-Lenkungsausschuss. „Die Nutzer und Gewerbetreibenden erwarten eine Steigerung der Attraktivität ihres Umfelds und eine höhere Besucher- und Kundenfrequenz.“ Erreicht werden soll das durch die Neugestaltung des öffentlichen Raums. In den ersten beiden der insgesamt 14 Bauabschnitte werden derzeit die Fußwege erneuert und die grauen Betonplatten gegen hellere ausgetauscht. Außerdem werden die Gehwege verbreitert, heißt es von einer BID-Sprecherin. Danach sollen die Straßen instandgesetzt werden.

Hamburg hat eine Vorreiterstellung in Sachen BID inne: Die Hansestadt verabschiedete 2005 als erste in Deutschland ein Gesetz zur Einrichtung der Business Improvement Districts. Insgesamt laufen derzeit acht BIDs, in diesem Jahr sollen noch drei hinzukommen. Deutschlandweit gibt es laut der Handelskammer Hamburg derzeit 22 laufende Zusammenschlüsse von Grundeigentümern.

Die Umgestaltung des Hamburger Nikolai-Quartiers läuft auf Hochtouren: Die Top-Lage zwischen Rathausmarkt und Rödingsmarkt wird im Rahmen eines Busin

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