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Catwalk-Check: Die Top 20 Jacken

Es gibt keine Jacken. Noch weniger Mäntel. Das sagt sich schnell nach erster Durchsicht der internationalen Designerschauen. Wer sich dann in die Tiefe des Bildmaterials begibt, kann schon hier und da fündig werden. Doch Priorität hat das Thema Jacke mit Blick auf den Sommer keinesfalls. Was sich unter den jungen Kreativen abzeichnet, sind neue Ansätze, man kann auch sagen: Versuche für Blazer, meist voluminös gedacht mit übergroßen Schultern und kastiger Silhouette. Der altmodische Männerblazer, neu entdeckt für junge Frauen. Doch für den Markt?

Die Großmeister der Konfektion tasten sich vielerorts über boxy Versionen heran: Knapp hüftlange, kastige Jacken mit Retro-Charme sind häufiger Begleiter der vielen Röcke. Das hat Fifties-Anmutung, nicht zuletzt durch flache, kleine Kragen und Revers. Originell oder gar innovativ wird das Ganze durchs Material. Es kann Leder sein, fester Jersey und Scuba oder auch ganz leichte, transparente Stoffe. Wenn Blazer mit „normaler“, also taillierter Silhouette zu sehen sind, dann meist durch dekorative Stoffe oder Materialmix aufgenordet. Zumindest durch rasantes Piping. Oder – schließlich – Transparenz: Immer wieder fallen durchsichtige Rücken- und Ärmel-Partien auf.

Die sportive Alternative sind Blousons, die jetzt häufig durch Hochglanz neu daherkommen. Silber und Gold, ganz weit vorne. Oder, wenn schon klassischer College-Stil, dann total aufgebrezelt durch Patches, Badges, Colourblocking, Materialmix und Broschen. Einfach normal – das ist kaum zu sehen. Dann sogar eher immer wieder der Hit vergangener Saisons: die ärmellose Jacke, auch Weste genannt. In allen Längen. Offenbar ein Teil, dem man international Dauerbrenner-Qualitäten zutraut.

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