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Catwalk-Check: Top 25 Kopfschmuck

New York und Mailand, Paris und London. Das war Folk und Future, Hippie und Hightech, Prunk und Pureness, Romantik und Retro. So unterschiedlich die Defilees auch gewesen sein mögen – vielen Designern gemein war die Inszenierung des Kopfes als essenzieller Bestandteil ihrer Looks. Und damit ist nicht bloß die obligatorische Bemühung von Hairstylist und Make-up-Artist gemeint. Sondern vielmehr das, was die Models auf dem Kopf zu bieten hatten. Da wurde geschmückt, bedeckt und behütet, drapiert, gesteckt und eingeflochten.

Zum beliebtesten Stilmittel erkoren die Designer unausgesprochen das Krönchen – wie selbstverständlich zu den Looks getragen. Mal klassisch filigran und strassbesetzt wie bei Saint Laurent, mal opulent dekoriert mit barocken Blumen, Putten und Obst wie bei Dolce & Gabbana. Noch häufiger zu sehen auf den Laufstegen: ein Hybrid aus Krönchen und Haarreif, weil alltagstauglicher und damit kommerzieller. Mal futuristisch auf Hochglanz poliert wie bei Chanel, mal aus Plexiglas und Strass wie bei Miu Miu. Daneben: Käppis und Turbane, Haarnetze und Stirnbänder, Kopftücher und Blumengestecke, Anglerhüte, Visoren und sogar helmartige Kopfbedeckungen.

Kopf im Fokus also. Vielleicht aufgrund der allerorten zelebrierten Selfie-Kultur, für die er der Protagonist ist. Dolce & Gabbana hat es auf dem Catwalk vorgemacht. Darüber hinaus fungieren neben Handtasche und Co solch kleine Teile auch immer als bezahlbare Eintrittskarte in die Welt begehrter Marken – sie können davon nur profitieren, sind die Accessoires üblicherweise doch die schnellsten Dreher. Und damit sprichwörtlich obenauf.

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