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Garhammer eröffnet nach Umbau

Mit rund 1000 Gästen feierte Garhammer in Waldkirchen am Mittwoch den größten Umbau in der Geschichte des 117 Jahre alten Familienunternehmens. Neben einer umfangreichen Modernisierung im Haupthaus kam ein Anbau von 2500m² inklusive eines exklusiven Restaurants hinzu. Damit bietet das Modegeschäft jetzt eine Verkaufsfläche von 9000m², die sich auf vier Etagen erstreckt. Der Um- und Neubau, der insgesamt 15 Monate dauerte und rund 15. Mill. Euro gekostet hat, wurde von Blocher Blocher Partners in Stuttgart komplett entwickelt und umgesetzt.
 
Bedingt durch die Topografie im Zentrum von Waldkirchen mit einem Höhenunterschied von 15 Metern bei der Gesamtimmobilie sind mehrere versetzt angeordnete Ebenen entstanden, die alt und neu gekonnt verbinden. Im südwestlichen Teil der Immobilie wurde die alte Stadtmauer inklusive eines denkmalgeschützten Turms in das Geschäft integriert. Von der Zusatzfläche von rund 2500m² profitieren alle Modesegmente – HAKA, DOB, Schuhe, Accessoires oder Kindermode. Erstmals gibt es im Haus auch eine Abteilung für Heimtextilien und Wohnaccessoires, die von einem Partner betrieben wird.
 
„Den Anstoß für den gigantischen Ausbau haben eigentlich Garhammers Kunden ausgelöst“, sagt Christoph Huber, der zusammen mit seinem Bruder Johannes das Unternehmen in vierter Generation leitet. Das Modehaus sei in den vergangenen Jahren im Schnitt zwischen 5 und 7% gewachsen, und irgendwann sei man platzmäßig an Grenzen gestoßen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Garhammer einen Umsatz von 42 Mill. Euro.

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