Messen

Gelungene Premiere der White Label

Qualität statt Quantität zeichnete die Besucher auch am zweiten Tag der neuen Berliner Sourcing-Messe White Label aus. Die Gänge auf dem sehr übersichtlichen Gelände in der Max-Schmeling-Halle waren ziemlich leer. Organisator Sven Eriskat spricht von bislang etwa 450 Besuchern. Aber darunter seien fast ausschließlich informierte Einkäufer aus großen Häusern wie Adidas, P&C Nord, Kaufhof, Tom Tailor und Hugo Boss gewesen. „Ich bin eigens zur White Label angereist und finde es sehr gut, dass es jetzt wieder den Versuch einer Beschaffungs-Plattform in Deutschland gibt. Wir suchen neue Kontakte im Strickbereich in China und da habe ich hier schon drei potenzielle Lieferanten entdeckt. Allerdings könnte die Auswahl etwas größer sein“, erklärt Ingo Brinkmeier, Head of Buying der Strenesse AG.

Daran will Eriskat auch arbeiten. „Wir brauchen beim nächsten Mal mindestens 150 Anbieter aus der ganzen Welt.“ Viele der bislang ausschließlich chinesischen Aussteller signalisierten schon jetzt, dass sie wieder dabei sein wollen: „Es ist zwar sehr ruhig, aber es ist ja auch die Premiere. Wir brauchen diese Plattform in Deutschland, weil wir hier dringend neue Kunden suchen. Es ist ja eines der wenigen Länder, das noch von der Krise verschont ist“, sagt Tina Zhou, General Managerin des Pekinger Cashmere-Spezialisten Snow Lotus, der auch schon für Labels wie Schumacher und Princess goes Hollywood produziert.

Einfach weiterlesen. Mit einem kostenfreien Test-Abo.

Jetzt weiterlesen mit kostenfreiem Test-Abo

Digital

Digital
14 Tage kostenfrei

Print + Digital

Print + Digital
4 Wochen, 4 Ausgaben kostenfrei
stats