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Kaufhaus Schwager stärkt Kidswear-Kompetenz

Mit der Umgestaltung und Umstrukturierung der Kidswear-Fläche reagiert Ralf Schwager auf die Schließung der C&A Kids-Filiale Anfang September. Im Kaufhaus Schwager in Holzminden hat der Modeunternehmer in den vergangenen drei Monaten die Kidswear vergrößert und neu strukturiert: Die Babyabteilung hat sich verdoppelt. Und nachdem das „Highlights“, Schwagers separates Young Fashion-Konzept in der Oberen Straße, gut angenommen wird, wurde in Anlehnung an den Young Fashion-Laden jetzt auch im Kaufhaus eine „Highlights“-Fläche gestartet, allerdings für „Juniors“. Der separate Bereich für Jungen und Mädchen ab zehn Jahren soll auf 200m² die Lücke schließen zwischen der Kinder- und der Young Fashion-Mode, mit Kollektionen von u.a. Staccato, S. Oliver und Tom Tailor. Neu ins Sortiment kamen Petrol und Garcia. „Wir haben uns entschieden, im mittleren Preissegment zu bleiben und nicht Premium-KOB-Kollektionen aufzunehmen“, sagt Schwager.

Generell wurde der Umbau der zweiten Etage, in den 250.000 Euro investiert wurde, auch genutzt, um sich bewusst zu Marken zu bekennen – und No Name-Produkte aus dem Sortiment zu kicken. Das trifft auf den Fashion-Bereich zu, aber auch auf die Bettwaren und Heimtextilien, die sich ebenfalls auf dieser insgesamt 1450m² großen Etage befinden. Dort wurde etwa das Angebot renommierter Marken wie des französischen Haushaltswarenherstellers Le Creuset, WMF oder Woll ausgebaut.

Mehr Platz bekommen hat nach dem Umbau auch die Spielwarenabteilung. Neu geschaffen wurde eine Kinderbuchabteilung, um das Angebot an Kindermode abzurunden.

Mit einem simplen Trick hat Schwager den Flächen ein moderneres Flair verpasst: Die Decken sind jetzt 4,50 Meter hoch und freigelegt. Die sichtbaren Lüftungs- und Sprinkelanlagen sorgen für Industrie-Atmosphäre. Zudem sind in dem PVC-Boden nun Laufwege eingearbeitet, die Orientierung bieten.

Nebeneffekt: Die neue, moderne Lüftungsanlage mit Kühlung und effektiver Wärmerückgewinnung sowie die neue LED-Beleuchtung helfen dabei, Energiekosten zu sparen. Bis zu 40 Prozent der Heiz- und bis zu 50 Prozent der Stromkosten sollen so in Zukunft gespart werden.

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