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Minden: Dittrich zieht in die Molkerei

Aus der Fußgängerzone in die ehemalige Molkerei: Das Modehaus Dittrich im westfälischen Minden ist umgezogen und hat einen neuen Laden außerhalb der Fußgängerzone eröffnet. Die Verkaufsfläche mit 400m² blieb gleich groß, ebenso das Sortiment, zu dem Premium-DOB und -HAKA ebenso wie Schuhe gehören. Das Geschäft hat anders als bislang nicht mehr vier Etagen, sondern nur noch eine Verkaufs- sowie eine Büro-Ebene. Außerdem wirkt der in Eigenregie geplante Ladenbau heller, edler und freundlicher. „Wir haben bewusst auf das Licht geachtet und sehr großen Wert auf eine atmosphärische Beleuchtung gelegt“, sagt Marc Dittrich, der gemeinsam mit seinen Eltern das Modehaus in zweiter Generation führt. Nun werde die Ware akzentuiert beleuchtet.
 
Neu sind auch die 30 Parkplätze, die Kunden künftig zur Verfügung stehen. Der neue Standort ist für die Familie Dittrich aber auch deshalb so attraktiv, da sich in den umgebenen Villen andere attraktive Geschäfte wie Inneneinrichter und der Top-Italiener der Stadt befinden, so Marc Dittrich. Zudem gehören zum neuen Dittrich-Haus ein Tagesgastronomie-Bereich und ein Café. „Mit unserem Konzept brauchen wir keine Fußgängerzone mehr“, so Dittrich.
 
Angaben zur Höhe der Investition wollte das Modehaus nicht machen. Ein Jahr lang hat das Unternehmen die ehemalige Molkerei aus dem Jahr 1888, die zuvor zehn Jahre leer stand, komplett entkernt und saniert. „Die Investition ist ein Zeichen dafür, dass wir an den stationären Handel glauben“, sagt Dittrich. Man müsse allerdings umdenken, um heute bestehen zu können.

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