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Markt

Pariser Messen: Weniger Besucher aus Übersee

Die Modemessen in Paris sind, was die Besucherzahlen anbelangt, noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Doch die Attentate im November und der Schneesturm, der am Wochenende im Osten der USA tobte, haben den internationalen Zustrom, vor allem aus Amerika und Asien, deutlich gedämpft.

Auf der Bodywear-Messe Salon International de la Lingerie (SIL) waren die Aussteller von 480 Marken über einen belebten Auftakt am Samstag positiv überrascht. Die Stimmung auf den Ständen war auch am Sonntag und Montag gut; Die Qualität der Besucher wurde gelobt. Aus Deutschland waren Einkäufer von namhaften Firmen wie KaDeWe, Ludwig Beck, Pfüller und Von der Linde auf der Suche nach Inspiration für Herbst/Winter 2016 nach Paris gereist.

„Die Messe ist sehr international, wir hatten auch Neukunden, und es wird hier sogar geschrieben", erklärte Janine Weiz, Geschäftsführerin von Skiny. In den Gesprächen ging es diesmal weniger um Preise. Der neue Messe-Ort Lyon für die kommende Mode City wurde eher unter Ausstellern als unter Besuchern kontrovers diskutiert.

Eurovet-Chefin Marie-Laure Bellon-Homps zeigte sich nach drei Messetagen am Montagabend erleichtert. „Wir werden insgesamt mit einem kleinen Minus abschließen, der internationale Besuch war rückläufig, aber wir hatten uns auf Schlimmeres gefasst gemacht", erklärte sie. Aus den USA seien einige vorangemeldete Einkäufer schließlich nicht gekommen, offenbar wegen annulierter Flüge. Diffuse Angst nach den Attentaten ließ vor allem den Besuch aus Japan und Belgien drastisch sinken, hielt aber auch einige Aussteller von der in die SIL integrierten, gut besuchten Stoffmesse Interfilière fern.

Who’s Next + Première Classe verzeichneten nach vier Messetagen ein Frequenz-Minus von 4%. Der internationale Besuch war um 9% zurückgegangen. Insgesamt lag der Auslandsbesuch mit knapp 17000 Eintritten bei einem Anteil von 34%, zwei Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Doch Terror-Angst hatte auch gut 100 Aussteller von der Messe ferngehalten, wie Bertrand Foäche, Mitgeschäftsführer von Who’s Next, zugab. Doch er beschwichtigt: „Die Pariser Hotels verzeichnen noch immer Rückgänge von 20 bis 30%, daran gemessen können wir zufrieden sein".

Die Modemessen in Paris sind, was die Besucherzahlen anbelangt, noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Doch die Attentate im November und der Sch

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