Unternehmen

Prada arbeitet an neuem Führungsmodell

Neue Management-Struktur für Prada. Das italienische Unternehmen möchte offenbar die Abhängigkeit von Patrizio Bertelli und seiner Frau Miuccia Prada, die sich den Posten des Vorstandschefs teilen, verringern und die Rolle von Führungskräften, die nicht der Familie angehören, stärken. Bis Ende des Jahres soll das neue Leitungsmodell stehen.

„Wir arbeiten daran“, sagte Prada-Präsident Carlo Mazzi am Rande einer Veranstaltung in Mailand. „Ich weiß nicht, ob es die Rolle des Generaldirektors geben wird. Aber wir sind auf der Suche nach Führungskräften auf höchster Ebene.“ Man beabsichtige, Prada eine „weniger familiäre Form“ zu geben. Details nannte Mazzi nicht. Neben den Co-Chefs Bertelli und Miuccia Prada gibt es mit Alessandra Cozzani noch einen Finanzvorstand. Cozzani folgte auf Donatello Galli, der im Februar ausschied.

Es ist kein Geheimnis, dass Prada über ein neues Führungsmodell nachdenkt. Seitdem das Unternehmen an der Börse Hongkong gelistet ist, muss es sich den Anforderungen der Investoren an eine moderne Corporate Governance stellen. Mit eine Rolle spielt dabei die Frage nach der Nachfolge. Bertelli feierte dieses Jahr seinen 70. Geburtstag. Ihm eilt der Ruf voraus, sich stark ins Tagesgeschäft einzumischen und selbst Detailfragen zu bestimmen.

Abschwung in China belastet Bilanz Eine neue Management-Struktur ist umso dringlicher angesichts der schwierigen Situation, in der sich Prada befi

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