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Primarks erstes Metropolen-Flaggschiff

Unter großem Kundenansturm hat Primark an diesem Donnerstag  einen Flagship-Store in der Frankfurter Zeil eröffnet. Das Geschäft an einem ehemaligen Woolworth-Standort ist für den irischen Discounter in vielerlei Hinsicht besonders: Es ist der zehnte und mit 3950m² Verkaufsfläche kleinste deutsche Laden. Es ist die erste Filiale in Toplage einer der großen Einzelhandels-Metropolen. Und zum ersten Mal ist Primark hierzulande zwei Mal in einer Stadt vertreten. Bereits Ende 2009 wurde im Frankfurter Nordwestzentrum ein Geschäft eröffnet.

Die Geschäfte hierzulande entwickeln sich laut Primark-Nordeuropa-Chef Wolfgang Krogmann positiv: „Von der allgemeinen Flaute im Textileinzelhandel der vergangenen Monate haben wir nichts gemerkt.“ Es gebe nach wie vor großes Potenzial, alle Häuser seien trotz ihres großen Erfolgs immer noch im Wachstum.

Die nächsten Eröffnungen stehen bereits fest. Ende des Jahres sollen Stores in Köln (9700m²) und Düsseldorf (5800m²) starten, 2014 folgen mindestens zwei Häuser in Braunschweig (5000m²) und Berlin-Alexanderplatz (4500m²).

Krogmann verantwortet auch die Märkte Niederlande, Belgien und Österreich. In Holland stehen für die kommenden beiden Jahre bislang jeweils zwei Neueröffnungen fest. In Belgien und Österreich befinde man sich in Verhandlungen. Insgesamt betreibt Primark 257 Geschäfte in acht europäischen Ländern, davon allein 199 in Großbritannien und Irland.

Im Geschäftsjahr 2011/12 (15. September) hat Primark vor allem durch Filial-Eröffnungen den Umsatz um 15% auf 3,5 Mrd. Pfund (4,37 Mrd. Euro) gesteigert. Flächenbereinigt legten die Erlöse um 3% zu. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um ebenfalls 15% auf 356 Mill. Pfund.

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