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Selfridges: Designer-Fläche für Männer

Im Londoner Warenhaus Selfridges soll es Menswear in puncto Glamour mit Womenswear aufnehmen können. Die neue Men’s Designer Abteilung definiert Luxus-Modeshopping für den Mann neu.

Nachdem im Frühjahr die Womens Designer Galleries auf der zweiten Etage mit einem Investitionsaufwand von über 10 Mill. Pfund (12,5 Mill. Euro) Premiere hatten, setzt Selfridges nun bei Herrenmode und Accessoires neue Maßstäbe. Mit ihrem spektakulären Design ist die neue Fläche für Men’s Designer Fashion zur Bühne für 13 internationale Kollektionen wie Balenciaga, Givenchy, Lanvin, Marni, Saint Laurent Paris, Commes des Garcons, Dries van Noten, Gareth Pugh, Jil Sander, Junya Watanabe, Maison Martin Margiela, Paul Smith und Rick Owens geworden.
Die 300 m² große Abteilung auf der ersten Etage ist die Antwort auf das wachsende Geschäft mit Designer Menswear, das Selfridges zweistellige Zuwachsraten bringt. „Es scheint die richtige Zeit zu sein, um unseren Designer-Anspruch zu stärken und Selfridges zur ultimativen Destination für Herrenmode zu machen“, so David Walker-Smith, Director of Menswear, „denn der Appetit auf inspirierendes Design ist größer als je zuvor.“

Mit dem neuen Konzept will Walker-Smith nicht nur handverlesene internationale Labels anbieten, sondern auch seine männliche Klientel an eine neue Art des Einkaufens heranführen. Der Architekt Alex Cochrane hat die konventionelle Herangehensweise an Retail Design, Luxus und Display herausgefordert und gegen alles Herkömmliche ausgesprochen. 

„Unser Ansatz war Skulpturen-Park trifft Retail“, so Cochrane. Die Fläche wurde um drei skulpturale Sockel aus Marmor entworfen, auf denen vor allem gefaltete Ware ausgelegt wird. In ihrer Form dynamische Display-Elemente sind auf Funktionalität getrimmt. Alles soll den Besucher inspirieren. Kunden können zwischen den freistehenden Kleiderstangen aus Messing mit Bronze-Finish auf Entdeckungsreise gehen.

Der Menswear Masterplan setzt sich in Men’s Shoe fort, die noch in diesem Jahr auf einer Fläche von über 1000 m² mit drei Marken-Boutiquen und zwei Salons sowie einem Pop-up Bereich für spezielle Projekte eröffnet werden soll. Als Vorbild gilt die 2010 eröffneten Shoe Galleries für Damen, in der 10.000 Paar Schuhe pro Woche verkauft werden. Die soll sich Selfridges um die 10 Mill. Pfund haben kosten lassen.

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