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Store des Tages: Dodenhof, Posthausen

Das größte Modehaus Norddeutschlands bricht nun auch in Sachen Schuhe, Taschen und Accessoires alle Rekorde. Am Stammsitz in Posthausen feierte Dodenhof am Freitag die Neueröffnung seiner 5000m² großen Fläche im Erdgeschoss. Damit bietet das Modehaus doppelt so viel Platz wie bisher für Schuhe, Taschen, Reisegepäck und Lifestyle-Accessoires wie Sonnenbrillen und Modeschmuck.

Die neu konzipierte Verkaufsfläche hat Dodenhof nach dem Vorbild von internationalen Department Stores wie Selfridges, Macy’s und Harrods geschaffen. Allein für die Architektur und den Ladenbau wurden rund 4 Mill. Euro investiert. Hinzu kommen Ausgaben für Werbung und Marketing sowie 20 neue Mitarbeiter. Viel Kraft und Investitionen flossen auch in das Visual Merchandising, das personell ebenfalls aufgestockt wurde.

Um sich auf der riesigen Verkaufsfläche, die von insgesamt 9 Lagern im Haus bespielt wird, zurechtfinden zu können, hat Dodenhof die Fläche in drei Säulen unterteilt. Die Ware gliedert sich hier in einen konsumigen Bereich, einen „Modern Mainstream“-Bereich im mittleren Preissegment und ein Premium-Segment. „Wir wollen weg vom Luxus und vom Discount. Ziel ist es, den Premiumbereich auszubauen“, so Christoph Nützel, Geschäftsleiter Einkauf/Verkauf Uhren, Schmuck, Lederwaren, Schuhe und Parfümerie.

Den generierten Umsätzen entsprechend liegt der Fokus auf der Damenwelt. Hier erstrecken sich Damen-Schuhe auf mehr als 1500m² sowie Damen-Taschen auf über 1200m². Doch auch die Fläche für Herren-Schuhe hat sich mit 700m² verdoppelt, womit Dodenhof der Entwicklung im Markt gerecht wird.

Den Startpunkt der neuen Fläche bilden die Markenshops von Marc O’ Polo und Tommy Hilfiger, auf die ein 80 Meter langer Boulevard mit gelungenem Rechtsdrall folgt. Gestärkt wurden vor allem Labels wie Paul Green und Gabor, die sich nun auf je 80m² präsentieren. Ein klarer USP ist der Lloyd-Shop bei den Herren-Schuhen. Das eigens entworfene Design des Shops dient als ideale Anbindung an den Herren-Premiumbereich. Bei den Damen sind die Pumps von Högl nun ein neuer, fester Bestandteil der neuen Fläche. Auch neu dabei sind Damen-Taschen von DKNY. Anziehungspunkt bleibt in diesem Segment jedoch die Rückwand des Longchamp-Shops.

Ein weiterer, zentraler Bestandteil der Damenwelt ist Michael Kors. Hinzu kommen starke Marken wie Esprit, S. Oliver und Tamaris. Auch Ara, Birkenstock, Pertini, AGL und Candice Cooper gehören zum Sortiment. Hogan und Santoni sind zudem auch bei den Männern zu finden. „Neben Lloyd ist auch der Rimowa-Store einer unserer USPs“, sagt Christoph Nützel. „Mit einem solchen Shop ist Rimowa in Deutschland nur fünf Mal vertreten.“

Die Gestaltung der neuen Fläche hat Dodenhof in die Hände der Architekten Blocher Blocher gegeben, die durch verschiedene Elemente die nötigen Orientierungspunkte für den Kunden geschaffen haben. Durch die Deckengestaltung nimmt der Kunde unterbewusst wahr, wo er sich auf der Fläche befindet. Während Raster auf den Premiumbereich hindeuten, stehen Lamellen für den Boulevard. Zudem sind die Warenträger nicht nur in Grautönen gestaltet, sondern auch mit wegweisenden, blau- und roséfarbenen Elementen versehen.

Auf den insgesamt 5000m² hat Dodenhof zudem Platz für elf Ruheinseln geschaffen. Der Clou: Die Möbel können die Kunden im dazugehörigen Möbelhaus von Dodenhof kaufen. Ergänzt wird die Warenpräsentation durch digitale Visualisierungen, beispielsweise an den roten, auffällig gestalteten Kassen. In Zukunft plant Dodenhof auch ein Click & Reserve System, das den technologischen Fortschritt ebenfalls vorantreiben soll.

Das größte Modehaus Norddeutschlands bricht nun auch in Sachen Schuhe, Taschen und Accessoires alle Rekorde. Am Stammsitz in Posthausen feierte Doden

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