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Store des Tages: Eckhofer in Memmingen

Die neuen „Wundertische“ lassen bei Eckhofer Moden in Memmingen seit kurzem die Kassen ordentlich klingeln. Das Konzept, auf das vertikale Anbieter wie H&M und Zara schon lange setzen, lässt sich auch auf der Menswear-Fläche eines Multilabel-Hauses spielen: Eine Schaufensterfigur, die ein Outfit zeigt, daneben ein Ständer mit der Ware, griffbereit in allen Größen, und darunter ein Teppich – fertig ist das Erfolgsrezept. Zum Beispiel ein kariertes Hemd mit farblich passendem Pulli. „So kaufen Männer eben am liebsten“, sagt Michaela Kranz, von Kranz Interior Design aus Nagold, die für die Gestaltung und Konzeption der neuen Flächen verantwortlich ist. Die „Wundertische“ laufen in der neu gestalteten HAKA-Abteilung so gut, dass sie auch auf den anderen Etagen des dreistöckigen, 2300m² großen Multilabel-Hauses eingesetzt werden. Allen voran im Eingangsbereich, wo diese Fashion Points mit mehreren Styles und wöchentlich wechselnden Looks Kunden immer wieder in den Laden locken sollen.

Zum Saisonstart sind auf der Menswear-Etage im ersten Stock nicht nur Wundertische eingezogen, die 1000m² wurden komplett neu strukturiert. Den Anfang bildet nun eine Commercial Road mit Esprit, S.Oliver und Tom Tailor als Einstiegspreislage, um die Hemmschwelle zu senken. Dann folgt ein Upgrade: Neue progressive Anbieter in höheren Preislagen wie Gaastra, Gant, Tommy Hilfiger und Boss Orange gehören nun zum Sortiment und werden umgeben von Ziegelsteinwänden und auf altem, frei gelegten Parkett präsentiert. Konfektion (u.a. Digel Move, Camp David) wird im Sherlock Holmes-Ambiente angeboten, etwa mit Chesterfield-Sesseln auf der Fläche. Der Ladenbau ist der alte, Michaela Kranz hat aber die Tische oder Wände mit Denim und Jute bezogen, um ein neues Ladendesign zu schaffen.

Komplett umgebaut wurde auch die Young Fashion-Abteilung für Girls im Untergeschoss. Wenige Marken-Shops (Mavi, edc) prägen die 400m² große Fläche. Im Vordergrund stehen stattdessen „verschiedene Situationen“, wie Kranz erklärt: ein Back-to-School-Bereich mit Outfits für den Schullalltag wie Hosen und Shirts. Eine Gartenparty-Fläche mit Styles für Festivals (z.B. Ponchos und Shorts). Ein Disco-Fever-Bereich mit Party-Outfits von etwa Tally Weijl unter glitzernden Discokugeln. Und eine Denim-Welt. Ziel der Etage ist es, dass die Marken schnell austauschbar sind. „Es soll eine sich schnell drehende Fläche sein, mit Platz für kurzfristig entdeckte Nischen-Labels und vielen Trendteilen“, sagt Kranz, „zugleich aber soll zum Beispiel im Herbst schnell Platz für Jacken geschaffen werden“.

Durch den hohen Modegrad und die niedrige bis mittlere Preislage hat sich auch schon die ein oder andere Womenswear-Kundin, die normalerweise im 900m² großen Erdgeschoss einkauft, nach unten „verirrt“ und ein Trendteil mitgenommen. Die Womenswear-Etage im EG soll ab Herbst umgebaut werden.

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