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Store des Tages: Retzlaff in Pfaffenhofen

Zum Start in die Saison hat das Modehaus Retzlaff in Pfaffenhofen seine Womenswear ausgelagert – in ein neues Geschäft mit edlem Ambiente. Bislang verkauften Maria Hinkelmann und ihre Tochter Bettina, die das 220m² große Geschäft in zweiter bzw. dritter Generation führen, die DOB auf 45m². Mode Retzlaff war somit stärker auf Menswear ausgerichtet. „In der relativ kleinen Ecke haben wir aber einen verhältnismäßig hohen Umsatz gemacht“, sagt Inhaberin Maria Hinkelmann. Als dann gegenüber in der eigenen Immobilie ein Kindermodegeschäft auszog, beschloss die Familie, die Fläche nicht mehr zu vermieten, sondern künftig selbst zu bewirtschaften – mit einem erweiterten DOB-Angebot.

Zu den bisherigen drei Anbietern (Esprit, Marc O’ Polo und Marc Aurel) kamen auf den beiden Etagen und 210m² etliche neue Kollektionen hinzu. Der DOB-Store bietet jetzt Ware in den Konfektionsgrößen 32 bis 48 an, die Preisrange liegt im mittleren bis gehobenen Preissegment. So dient Esprit Collection im Sortiment ebenso als preislicher Unterbau wie die Blusen von Emily van den Bergh. Dazu gibt es Kleider von Fox’s, Hosen von Cambio, Marc Aurel als Kombi-Spezialist und im Sommer die Leinen-Kollektion von Backstage. Den Bereich Große Größen bespielt Retzlaff nicht nur in der ersten Etage auf einer kleinen Fläche mit Plus Size-Anbietern (u.a. Triangle), sondern auch, indem andere Kollektionen auch in großen Größen geordert werden.

Auf den insgesamt 210m² findet sich kein Marken-Shop. „Uns ist eine individuelle Präsentation sehr wichtig“, sagt Maria Hinkelmann. Das Storedesign stammt vom Ladenbauer Knoblauch in Markdorf, der sich ein Konzept für einen nicht ganz einfachen Grundriss einfallen lassen musste: Der Laden ist fast zwanzig Meter lang und an der engsten Stelle nicht einmal vier Meter breit. Er besteht aus zwei Gebäuden mit zwei Eingängen, zwei Stockwerken und zwei engen Treppen. Die Ladenbauer fanden allerdings eine kreative Lösung: Zum Beispiel wurde ein vom Eingangsbereich aus sichtbarer Treppenabgang, mitten im Verkaufsraum platziert, vollständig umbaut: Warenträger und Sitzgelegenheit an den Seiten und eine Outfit-Präsentation davor lassen die Treppe verschwinden. Um Platz zu sparen und die Fläche offen und luftig zu halten, befinden sich die Umkleidekabinen in den Rückwänden der Schaufenstereinbauten und in einer architektonisch bedingten Nische gegenüber der Kasse. Eine Spiegelwand vergrößert an anderer Stelle optisch einen schmalen Gang. Und vom Obergeschoss aus haben Kundinnen einen Ausblick auf die Stadt, den sie von einer gemütlichen Lounge aus genießen können.

Im Stammhaus, das nun ein reines HAKA-Haus ist, wurde nach dem Auszug der DOB ebenfalls renoviert. Die frei gewordene Fläche wird genutzt, um die Ware luftiger zu präsentieren. Außerdem werden jetzt Randgrößen stärker berücksichtig. Zum Winter wird dann Boss Orange neu ins Sortiment genommen, so Hinkelmann.

Zum Start in die Saison hat das Modehaus Retzlaff in Pfaffenhofen seine Womenswear ausgelagert – in ein neues Geschäft mit edlem Ambiente. Bislang ve

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