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Store des Tages: TC Buckenmaier in Ansbach

Aus sterilem Fachmarkt-Flair eine charmante Fashion-Fläche zaubern – das ist TC Buckenmaier in Ansbach gelungen. Dort hat das Modeunternehmen mit Stammsitz in Crailsheim einen Teilbereich, nämlich 2600m², der insolventen Baumarktkette Praktiker übernommen und so die Filiale im Brücken-Center von 1600m² auf 4200m² vergrößert. Die Herausforderung: Nichts sollte mehr an die ehemalige Nutzung erinnern – keine leichte Aufgabe bei einem 400m² großen Eingangsbereich mit einer Raumhöhe von mehr als 7 Metern und einem sich anschließenden 2200m² großen Hauptbereich mit einer Raumhöhe von immerhin noch rund 4,5 Metern.

Mit den hohen Decken spielte das Architekturbüro Messerschmid aus Stuttgart. So wurde die hohe Eingangshalle wie ein Loft gestaltet, mit fugenlosem Spachtelboden, Rückwänden in Sichtbeton und Klinkerwänden. Im Hauptverkaufsraum wurde die Decke größtenteils offen gestaltet. Deckensegel, die teilweise gerundet sind und sich in verschiedenen Höhen überlappen, bringen Dynamik in den Raum. Highlight ist eine Lichtinszenierung mit 450 wellenförmig angeordneten LED-Leuchten, die verschiedene Lichtszenarien, von der dezenten Welle bis hin zu einem Lichtgewitter, ermöglichen.

Den Umbau nutzte der Multilabel-Filialist, der in dem Shopping-Center zuvor nur DOB und HAKA anbot, um die Flächen komplett neu zu strukturieren sowie neue Sortimente anzubieten. Ziel war es, die Fläche so zu gliedern, dass der Laden übersichtlicher und für Kunden klarer erkennbar wird. „Wie stellen wir uns unser Modehaus vor? Wie können wir in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben? Das waren Fragen, die wir uns vor dem Umbau gestellt haben“, sagt Gabriele Manthey, Mitglied der Geschäftsführung des Familienunternehmens. Ergebnis: „Unsere DNA ist Modern Woman.“ Und so fiel die Entscheidung, die DOB am Standort zu stärken.

Wie in einem Puzzle ziehe sich diese DNA nun über die neu strukturierten Flächen, beginnend bei Modern Woman Casual über entsprechende Premium-Kollektionen, bis hin zu Anlass-Mode und Modern Classic-Anbietern. Überwiegend inszeniert werden die bis zu 300 Labels und Marken in Multilabel-Welten, mit viel Raum, damit die Ware wirken kann. Daneben gibt es einige Marken-Shops (Opus, Zero, Brax, Marc O’Polo und Tommy Hilfiger).

Als Kontrast zu den offenen Flächen sind zudem einige in sich geschlossene Bereiche für bestimmte Sortimente entstanden, wie etwa die 250m² große neue Damen-Wäscheabteilung (u.a. Passionata, Chantelle, Marie Meili, Calvin Klein), die „wie ein Haus im Haus“ wirkt, sagt Manthey. Sie befindet sich mitten im Store mit zwei Eingängen und zwei Fenstern, durch die Kunden von außen nach innen und umgekehrt schauen können. Etwas abgegrenzt ist auch der neue 250m² große Schuh-Bereich mit Café-Bar, in dem nur einige wenige Lieferanten wie Kennel & Schmenger, Gabor und Högl als Stammsortiment gesetzt sind. Rund 60% der Kollektionen sollen dagegen von Saison zu Saison wechseln und Kundinnen überraschen. Optisch klar definiert ist auch die neu eingerichtete KOB-Abteilung (u.a. S.Oliver, Garcia, Desigual, Bench) mit Rutsche, ebenso wie die neue Fläche für Anschlussgrößen und Anlassmode.

Aus sterilem Fachmarkt-Flair eine charmante Fashion-Fläche zaubern – das ist TC Buckenmaier in Ansbach gelungen. Dort hat das Modeunternehmen mit Sta

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