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Store des Tages: Woha in Donauwörth

Die Dachmarke steht auf den 3500m² über allem: Seit dem Saisonstart herrscht beim Kaufhaus Woha in Donauwörth auf der kompletten ersten Etage Großstadtflair (Konzeption: MAI Messerschmid Architekten und Innenarchitekten). Nachdem bereits in den vergangenen zwei Jahren im ersten Stock die Bereiche Womenswear, Young Fashion und Kindermode umgebaut und die Fläche um 1000m auf 3500m² erweitert wurde, hat das Kaufhaus nun auch am Look der restlichen Sortimente der Etage gearbeitet: die Bereiche Menswear, Spielwaren und Bücher, die gemeinsam 1000m² ausmachen.
 
In der 550m² großen HAKA-Abteilung sorgt die abgehängte Decke für einen cleanen Industrie-Look und eine enorme Raumhöhe von mehr als fünf Metern. Wärme und Spannung bringt eine spezielle Deckeninstallation aus unbehandelten OSB-Holz-Platten in den Raum, die im Mittelbereich eingebaut wurde. Teile der Deckeninstallation reichen bis zum Boden und werden raffiniert zu Rückwänden und Warenträgern.

Die meisten Rückwände im neuen Menswear-Bereich sind mit Betonoberflächen versehen. Immer wieder kommen aber auch andere Materialien zum Einsatz, zum Beispiel Wärmedämmplatten aus mineralischem Fasermaterial sowie einige patinierte Messingbleche.

Ebenfalls erneuert wurden auf der gesamten Fläche die Bodenbeläge, mal sind das großformatige Feinsteinzeugfließen, mal PVC-Belag in Holz-Optik. Ebenfalls neu ist die Umstellung auf LED-Beleuchtung sowie eine neue Klimaanlage – die nun auch die Umkleidekabinen belüftet. Auf den Komfort in den Kabinen legt das Kaufhaus besonders großen Wert. Sie sind großzügig gestaltet, mit Stuhl, Schuhlöffel, Ablage für die Brille und Vorhängen, die ein Spicken von außen unmöglich machen. „Denn es sind die kleinen Dinge, die den Einkauf angenehm machen, und dafür sorgen, dass der Kunde wiederkommt“, sagt Marketingchef Jürgen Raab.

Neu aufgenommen hat das Kaufhaus in der Menswear Tommy Hilfiger sowie die Kollektionen des veganen Labels Ragwear. Wichtig war es dem Kaufhaus, dessen Anteil an Fashion am Gesamtsortiment bei 60% liegt, auf der gesamten Fläche die Dachmarke in den Fokus zu rücken. Marken-Shops? Fehlanzeige. Einzige Ausnahme: Esprit.

Auch ein Blick auf die anderen neu gestalteten Sortimente der Etage lohnt: So ist die Bücherabteilung jetzt in einem separaten Haus unter einem hölzernen Dachstuhl untergebracht. Die Wände dort sind holzverkleidet und eine Fachwerkwand grenzt die Fläche zum Kabinenblock der Herren-Abteilung ab. Vor einem offenen Kamin gibt es eine kleine Sitzecke, in der man gemütlich schon mal Bücher anlesen kann. Übersichtlich strukturiert ist die Spielwarenabteilung, ebenfalls mit offener Decke.

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