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TW exklusiv: Milliarden für die Metropolen

Historisch niedrige Zinsen und Immobilien-Boom machen’s möglich: Wie eine exklusive Übersicht der TextilWirtschaft zeigt, fließen in den deutschen Top 7-Städten derzeit mehrere Milliarden Euro in neue Geschäftshäuser und Einkaufszentren. Die größte Einzelinvestition ist in Hamburg geplant. Dort will der französische Center-Spezialist Unibail-Rodamco in der HafenCity für 960 Mill. Euro das sogenannte Überseequartier bauen.

Herausragend sind auch die Investitionen, die der Karstadt-Eigner Signa in die drei Flaggschiffe der KaDeWe-Group in Berlin, Hamburg und München stecken will. Signa zählt überhaupt aktuell zu den bedeutendsten Investoren und ist zum Beispiel auch am Umbau des Berliner Karstadt-Hauses zur Mall of Kudamm mit 230 Läden beteiligt. Partner dort ist die Berliner HGHI, die wiederum mit einem anderen spektakulären Projekt für Aufsehen sorgt: Sie hat im Stadtteil Tegel den Großteil der Häuser entlang der Fußgängerzone Gorkistraße aufgekauft und will diese nun aus einem Guss zu einem hochwertigen Shopping-Quartier entwickeln.

Der Einzelhandel ist aufgrund der mittlerweile auch in den Top-Städten angekommenen Probleme wie Frequenzmangel und sinkende Flächenproduktivität skeptisch, was die neuen Großprojekte betrifft. Der Immobilienmanager eines großen deutschen Filialisten sagt: „Braucht Hamburg das Überseequartier? Nein. Kommt es trotzdem? Ja, weil zuviel Geld im Markt ist.“

Mehr dazu in der an diesem Donnerstag erschienen Ausgabe der TextilWirtschaft.

Historisch niedrige Zinsen und Immobilien-Boom machen’s möglich: Wie eine exklusive Übersicht der TextilWirtschaft zeigt, fließen in den deutschen To

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