Unternehmen

Wöhrl und SinnLeffers werben gemeinsam

Stammkäufer binden und Verbraucher, die bislang nicht bei Wöhrl und SinnLeffers shoppen gingen, in die Filialen bringen – das ist das Ziel einer ersten gemeinsamen Werbekampagne der beiden Modehändler. Seit der Übernahme von SinnLeffers durch die Familie Wöhrl vor zwei Jahren wird die Zusammenarbeit nach der Zusammenlegung von Einkauf, Verwaltung, Kommunikation, IT und E-Commerce-Aktivitäten nun auch im Marketing sichtbar. Die Münchner Werbeagentur 19:13, die SinnLeffers seit vier und Wöhrl seit zwei Jahren betreut, hat nicht nur eine gemeinsame Corporate Identity (weißer Rahmen, prägnante Typographie, knackige Headline und starkes Fotomotiv) geschaffen, sondern sich auch die neue Dachmarken-Positionierung ausgedacht: „Immer eine gute Idee“ lautet der Claim, der hinter der Kampagne steckt.

„Frech wie nie“ wollen sich die beiden Retailer in der neuen Kampagne nach außen präsentieren“, läßt die Werbeagentur verlauten. Im Fokus stehen dabei Aktionen und Angebote zu Marken aus dem Portfolio der beiden Modehäuser. Beispiel: Mit „Benvenuto Jacket, Arrividerci teuer“ wird Werbung für Konfektions-Spezialist Benvenuto gemacht. Andere Motive greifen standortspezifische Besonderheiten auf. Zum Beispiel die starke Präsenz von SinnLeffers-Häusern in den Karnevals-Hochburgen Nordrhein-Westfalens: „Irgenwann müssen sie sich ja mal wieder normal anziehen“ steht über einem Model in Anzug mit Affen-Maske auf dem Gesicht.

Doch nicht nur inhaltlich und bildlich soll mit lokalen Motiven auf den Standort eingegangen werden, sondern auch hinsichtlich der Auswahl der Werbe-Kanäle: „Wir erarbeiten für jedes Haus einen lokalen Mediaplan. Während es an einem Standort einen reichweitenstarken Radiosender gibt, hat eine andere Stadt eine auflagenstarke Tageszeitung, die nächste wiederum ein herausragendes Litfassäulennetz“, sagt Virginie Briand, die in der 19:13-Geschäftsführung Strategie und Beratung verantwortet. „Wöhrl und SinnLeffers geht es in erster Linie darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen und neugierig zu machen“, sagt Briand, „unser Ansatz besteht darin, Konventionen in der Modekommunikation zu brechen und die Dinge nicht so ernst zu nehmen – was die Modeindustrie ja an sich gerne macht.“ Diese Strategie wird über Print- und Außenanzeigen, Hörfunk- und Onlinewerbung sowie Point-of-Sale-Aktionen mit monatlich neuen Botschaften umgesetzt.

Einfach weiterlesen. Mit einem kostenfreien Test-Abo.

Jetzt weiterlesen mit kostenfreiem Test-Abo

Digital

Digital
14 Tage kostenfrei

Print + Digital

Print + Digital
4 Wochen, 4 Ausgaben kostenfrei
stats