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Angebot an Plus Size-Mode soll wachsen

Navabi: Neuer Mehrheitseigner, neues Hauptquartier

Navabi
40% des Navabi-Sortiments besteht aus Eigenmarken.
40% des Navabi-Sortiments besteht aus Eigenmarken.

Der Plus Size-Onlinehändler Navabi hat einen neuen Mehrheitseigner. In einer neuen Finanzierungsrunde konnte  Navabi ein neues Investment einsammeln, teilte das Unternehmen mit. Die genaue Höhe der Investition wurde nicht bekannt gegeben. Geleitet wurde die Investitionsrunde vom bestehenden Investor Verdane unter Beteiligung von Index Ventures und dem Vorsitzenden dessen Beirats Marshall Taylor. Mit den Investitionen soll das Angebot an Eigenmarken ausgebaut werden, die aktuell rund 40% des Angebots ausmachen. Wie außerdem mitgeteilt wurde, verlegt Navabi seinen Hauptsitz von Aachen nach Köln. Das Büro in London bleibe bestehen.


Navabi-Mitbegründer Zahir Dehnadi: „Diese Anschlussfinanzierung ermöglicht es uns, uns schneller auf unsere eigenen Marken zu konzentrieren, indem wir Qualität, Größe, Passform und Trends in den Vordergrund stellen, um diese Lücke für unsere über 500.000 Kundinnen zu füllen.”

Mit der Investition hat der norwegische Finanzinvestor Verdane seine Beteiligung an dem Aachener Online-Händler von rund 31% auf 59,2% erhöht. Der Schritt erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung von rund 112.000 auf fast 244.000 Euro, geht aus aktuellen Handelsregisterauszügen hervor. Demnach hält die ProSiebenSat.1-Tochter Seven Ventures jetzt etwas mehr als 6% der Navabi-Anteile. Zuvor waren es 5,76% gewesen. Die Navabi-Gründer Zahir Dehnadi und Bahman Nedaei kommen demnach zusammen auf 8,1% der Anteile. Vor der Kapitalerhöhung waren es 17,7% gewesen. Neu im Gesellschafterkreis ist der Vorsitzende des Navabi-Beirats, Marshall Taylor, der weniger als 1% (0,84%) der Anteile kaufte.



Mit der
jüngsten Investition baut Lead-Investor Verdane sein Engagement in Deutschland aus. Verdane eröffnete vor kurzem den deutschen Hauptsitz in Berlin, der von Partner Staffan Mörndal geleitet wird. Das Private Equity-Unternehmen hat erst im November vergangenen Jahres die Mehrheit am Berliner Secondhand-Onlinehändler Momox übernommen. Zum Portfolio gehört auch der schwedische Online-Modehändler Boozt. Insgesamt hat Verdane nach eigenen Angaben fast 1,8 Mrd. Euro in technologieorienterte Unternehmen investiert.

Navabi wird von den Gründern Dehnadi und Nedaei von Deutschland aus geleitet und vertreibt in rund 30 Länder. Zum Portfolio zählen über 10.000 Artikel von 150 Labels, darunter auch Levi's, Ralph Lauren und Marina Rinaldi.

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