Beschluss mit Kompromissen

Lob und Kritik: Bundestag verabschiedet Lieferkettengesetz

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Die Koalition hat am heutigen Freitag das lange diskutierte Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten beschlossen. Damit sollen Kinder- und Zwangsarbeit, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörung bei der Produktion verhindert werden.
Die Koalition hat am heutigen Freitag das lange diskutierte Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in globalen Lieferketten beschlossen. Damit sollen Kinder- und Zwangsarbeit, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörung bei der Produktion verhindert werden.

Nach zähen Verhandlungen hat der Bundestag in seiner heutigen Sitzung das Lieferkettengesetz verabschiedet. Im Fine-Tuning wurde eine Ausweitung auf ausländische Unternehmen beschlossen, Haftungsrisiken ausgeschlossen und im Umwelt-Bereich leicht nachgelegt. Während die Branchenverbände ein rein nationales Gesetz kritisieren und NGOs darin nur einen Etappenerfolg sehen, begrüßen viele Hersteller der Modebranche diesen ersten Schritt.

Jetzt kommt es wirklich: Ab 2023 sind Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern, ab 2024 Firmen mit mehr als 1000 Beschäftigten dazu verpflicht

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