Vor Verlängerung des Shutdown: Brief des HDE an die Kanzlerin

Handel drängt auf Gleichstellung mit Gastronomie

imago images / Rupert Oberhäuser
Laut einer Trendumfrage des HDE sehen sich zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr. Das Foto zeigt die Oberhausener Innenstadt einen Tag vor Heiligabend und damit während des zweiten Shutdown in Deutschland.
Laut einer Trendumfrage des HDE sehen sich zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr. Das Foto zeigt die Oberhausener Innenstadt einen Tag vor Heiligabend und damit während des zweiten Shutdown in Deutschland.

Am morgigen Dienstag berät die Bundesregierung über die Verlängerung des Shutdown. Schon jetzt zeichnet sich ein breiter Konsens unter den Ländern für eine Fortsetzung der Ladenschließungen weit über den 10. Januar hinaus ab. Der Handelsverband HDE fordert deshalb in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel dringend die Anpassung der staatlichen Unterstützung und eine Gleichstellung mit der Gastronomie. Eine aktuelle Trendumfrage unter mehr als 700 Händlern zeigt, dass sich knapp zwei Drittel der Innenstadthändler in Existenzgefahr sehen. Im Modehandel ist der Anteil mit 76% und bei den Schuhen mit 82% am höchsten.

"Ein Skandal ist die mangelnde Unterstützung unserer Unternehmen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz kündigt zwar immer Milliardenhilfen an,

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