Corona-Shutdown

In Bayern dürfen Läden erst ab dem 27. April öffnen

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Händler mit kleineren Geschäften in Bayern müssen sich noch etwas gedulden, bis sie eröffnen dürfen.
Händler mit kleineren Geschäften in Bayern müssen sich noch etwas gedulden, bis sie eröffnen dürfen.

Einige Betreiber von Geschäften konnten am Mittwochabend aufatmen: Wie Angela Merkel in einer Pressekonferenz verkündete, dürfen Geschäfte unter 800 in Deutschland wieder öffnen. Die Länderchefs einigten sich dabei auf das Datum 20. April − in Bayern soll es aber erst später losgehen.

Bereits in der gestrigen Pressekonferenz kündigte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder an, dass es in Bayern zu einer Abweichung vom Länder-Kompromiss kommen könnte − etwa, weil der Spielraum bis zu 800m² Verkaufsfläche nicht ausgenutzt werden müsse. Am Donnerstag entschied nun das bayrische Kabinett, dass Läden mit einer Verkaufsfläche von maximal 800m² in Bayern erst ab dem 27. April 2020 wieder ihren Betrieb aufnehmen dürfen.

Dabei müssen die Geschäftsbetreiber Einlasskontrollen, 1,5-Meter-Abstand, ein Kunde pro 20m² Fläche, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte sowie ein Mundschutzgebot im Laden einhalten. Die maximal zulässige Kundenzahl beträgt 40 Personen pro Laden, heißt es in dem Beschluss.


Die Modebranche muss sich zumindest in Bayern also noch ein wenig gedulden, bis die Läden wieder für die Kunden aufgeschlossen werden dürfen. Ausnahmen wurden hingegen für Bau- und Gartenmärkten sowie Gärtnereien gemacht. Diese dürfen ab dem 20. April wieder öffnen. In anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen war ihnen dies schon länger gewährt. Ebenfalls ab dem 27. April dürfen zudem KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen unabhängig von ihrer Größe wieder aufmachen.
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