Corona-Thematik flankiert Lederwarenmesse in Offenbach

ILM rechnet mit weniger Besuchern und Ausstellern

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Einer von knapp 300 Ausstellern der ILM: Taschenlabel Picard
Einer von knapp 300 Ausstellern der ILM: Taschenlabel Picard

Auch die Internationale Lederwarenmesse ILM in Offenbach bleibt von der Coronavirus-Epidemie nicht unberührt. Messechef Arnd Hinrich Kappe geht mit Blick auf die 152. Ausgabe der Messe, die am morgigen Samstag starten soll, "nicht von stabilen Aussteller- und Besucherzahlen aus" – obgleich die Messe im Vorfeld mit knapp 300 Ausstellern aus dem In- und Ausland einmal mehr ausgebucht war. "Falls die Messe in letzter Sekunde abgesagt werden muss, tut uns das zwar weh, aber wir können das verkraften, der ILM geht es gut – Gesundheit geht in jedem Fall vor", so Kappe.

Zahlreiche Hygienemaßnahmen wurden im Vorfeld getroffen. So soll es an allen neuralgischen Punkten im Haus Hygienespender geben, es sollen Handzettel mit empfohlenen Hygienemaßnahmen verteilt werden. Darüber hinaus kümmert sich ein Hygiene-Team um die permanente Desinfizierung von Handläufen etc.

Falls die Messe wie geplant stattfindet, wird sie von einem ausgearbeitet Rahmenprogramm flankiert sein. Insgesamt sind diesmal neun Vorträge und Diskussionsrunden geplant, etwa zu den Themen E-Commerce, Ladenbau, Visual Merchandising und Produktdesign. Arnd Hinrich Kappe: "Wir haben den Convention-Charakter der ILM bewusst ausgebaut und die Vortragsreihen erweitert." Inspirationen können sich Einkäufer zudem bei den mehrmals täglich stattfindenden Runway Shows holen, die von Bettina von Bassewitz von Showzone choreografiert werden.

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