Drei Tage Diskussionen und Debatten

Die Top-Themen der Digital Fashion Week

Screenshot: Fashion Cloud

Drei Tage digitaler Branchentreff. Die Macher der Digital Fashion Week ziehen Bilanz. Die TW hat die Top-Themen zusammengefasst.

Vom 26. bis zum 28. Januar lief die Digital Fashion Week von Fashion Cloud. Wenige Tage vor Beginn hatte der Veranstalter einen Aufnahmestopp bei den Ausstellern bekannt geben müssen. Wegfallende traditionelle Messen und Order-Veranstaltungen haben die Nachfrage nach neuen Präsentationsformaten offenbar deutlich beflügelt. Über drei Tage verteilt habe man "200.000 Minuten Kollektions-Videos der ausstellenden Marken" ausgestrahlt, resümiert René Schnellen, Mitgründer von Fashion Cloud. Rund 10.000 Anmeldungen habe man registriert und am Ende etwa 7000 Besucher.

Den Auftakt von Tag 1 und 2 machte jeweils die TW Trend-Info für Menswear und Womenswear. Die Videos der Präsentationen können Sie hier online jederzeit nachschauen.

Neben Marken-Präsentationen prägten Gesprächs- und Diskussionsrunden die digitale Veranstaltung. Am ersten Tag diskutierten Hersteller und Händler unter anderem die Auswirkungen des laufenden Shutdown auf den Retail. "Je später der Lockdown endet, desto unsinniger wird es, Ware hin- und herzuschicken", sagte etwa Marc Ramelow, Inhaber von neun Mode- und Sporthäusern.
Mehr zu den Top-Themen des ersten Tages lesen Sie hier.

Auch konkrete Produktgruppen wurden unter die Lupe genommen. So stand am zweiten Tag der Veranstaltung unter anderem die Formalwear im Fokus, die aufgrund von weitreichenden Homeoffice-Regelungen und fehlenden Partys und Events vor besonderen Herausforderungen steht. "Unsere Aufgabe ist es, neue, innovative Produkte wie unsere Performance- und Jersey-Shirts auch nachlieferfähig zu machen. Nur so bekommen wir die Themen kompetent auf die Flächen und können dem Handel auch ein Stück weit das Risiko nehmen", gab sich etwa Eterna-Vertriebschef Philipp Lübbenjans selbstkritisch.
Mehr zu den Top-Themen des zweiten Tages lesen Sie hier.

"Die meisten Firmen sind überrascht, wie schnell es bergab gehen kann und suchen sich zu spät Hilfe", sagte wiederum Brenda Mäder vom Beratungsunternehmen Ernst & Young am letzten Veranstaltungstag, an dem es unter anderem um Restrukturierungs- und Wertschöpfungsprozesse in Unternehmen ging. Mehr zu den Top-Themen des dritten und letzten Tages lesen Sie hier.
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