Studie zu E-Commerce in den USA

Diese Fashion-Kategorien verlieren online besonders

Imago Images/MiS
Auswertung der E-Commerce-Käufe in den USA: Weniger Mode im Warenkorb.
Auswertung der E-Commerce-Käufe in den USA: Weniger Mode im Warenkorb.

Auch in Zeiten des Lockdowns wird noch gekauft. Viele Kategorien vor allem online. Doch was kaufen die Leute aktuell? Welche Produkte haben die Nase vorn? Welche Artikel verlieren? Stackline, ein Unternehmen für Retail-Software aus Seattle, hat die E-Commerce-Verkäufe in den USA für März ausgewertet. Fashion trifft es besonders hart. Diese Kategorien sind die größten Verlierer in der Corona-Krise.

Das Ergebnis ist ernüchternd für die Mode-Branche. Klar vorne liegen Produkte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Toilettenpapier und Einweghandschuhe. Daneben gehören Heimfitnessprodukte, einschließlich Krafttrainingsgeräten, Fitnesszubehör und Yogamatten zu den klaren Gewinnern. Sie verzeichnen ein Plus von 307% an den E-Commerce-Käufen.
Unter den Verlierern: Mode und Bekleidung über alle Sparten hinweg. Denn, so stellten auch Achim Berg und Karsten Lafrenz, McKinsey-Experten für den Modesektor und Restrukturierung im TW-Gespräch fest, bei "Mode handelt es sich um discretionary spend, also nicht um Grundbedürfnisse deckende Einkäufe." Die größten Verluste verzeichnet demnach die Anlassmode, einschließlich Brautkleider und Herrenanzüge, die Verkäufe sind um 62% bzw. 63 % rückläufig, da viele Paare gezwungen sind, ihre Hochzeitsfeiern abzusagen oder zu verschieben. Auch die Kategorie Damenkleider weist ein Minus von 53% auf. Weitere Verlierer: Outerwear für Männer und Accessoires mit jeweils einem Minus von 49%, Outerwear für Damen mit einem Minus von 47% und Damenschuhe mit einem Minus von 44%.
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Krise Achim Berg
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