Schließen
The Spin
What you need to know in global fashion. Sign up now!
 
Auswirkungen in China und Europa

H&M kämpft mit Folgen der Corona-Pandemie

H&M
H&M-Store in Barcelona
H&M-Store in Barcelona

Die H&M Group hat das erste Geschäftsquartal 2019/20 nach vorläufigen Zahlen mit einem Umsatzplus von 8% abgeschlossen. Damit erzielte der Stockholmer Konzern Verkaufserlöse von 54,95 Mrd. schwedischen Kronen (5,09 Mrd. Euro). In lokalen Währungen lag das Plus bei 5%. Allerdings sei die Geschäftsentwicklung durch das Coronavirus negativ beeinflusst worden, so der schwedische Filialist.


Vor allem in China sei die Entwicklung beeinträchtigt gewesen. Vom 1. Dezember 2019 bis zum 23. Januar 2020 habe der Umsatz in China währungsbereinigt um 27% zugelegt. Allerdings sei die Nachfrage dann aufgrund der raschen Ausbreitung deutlich zurückgegangen. Somit lagen die Erlöse der Gruppe in China im gesamten Quartal um 24% unter dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Im Februar waren dort 334 der 518 Stores geschlossen. Da sich die Situation im Land aber langsam verbessere, erhole sich das Geschäft dort nun allmählich.

Auch zu Beginn des zweiten Quartals hat H&M mit den Auswirkungen Coronavirus-Pandemie zu kämpfen. Jetzt seien vor allem in Europa die Folgen zu spüren, teilt das Unternehmen mit. „Die Situation ändert sich derzeit überall rasch. Aufgrund der Entscheidungen der Behörden sind seit den vergangenen Tagen alle Geschäfte des Unternehmens in Italien vorübergehend geschlossen. Am Wochenende wurden auch in Polen, Spanien, Tschechien, Bulgarien, Belgien, Frankreich und teilweise in Griechenland die Läden vorübergehend geschlossen“, teilen die Stockholmer mit. Ab Montag seien zudem alle Geschäfte der Gruppe in Österreich, Luxemburg, Bosnien-Herzegowina, Slowenien und Kasachstan geschlossen. Der Online-Shop bleibe geöffnet.

Wie H&M mitteilt, ist das Unternehmen derzeit dabei, alle Aktivitäten des Konzerns - auch unter Kosten- und Risikogesichtspunkten - sorgfältig auszuwerten. Negative Auswirkungen der Corona-Pandemie sollen so weit wie möglich abgeschwächt werden. Weitere Informationen dazu will H&M bei Veröffentlichung des vollständigen Zwischenberichts für das erste Quartal am 3. April vorgelegen.

Unterdessen hat die Konzern-Marke &Other Stories Ladenschließungen und kürzere Öffnungszeiten auf mehreren Märkten angekündigt. Näheres sollen die Kunden dem Store-Locator auf der Unternehmens-Homepage entnehmen.



stats