Erste Tarifrunde in Bayern ergebnislos vertagt

Verdi setzt auf differenzierte Unternehmenstarifverträge

MatteoxNardone
Kundgebungen wie vor kurzem in Italien soll es laut Verdi an den deutschen Standorten nicht geben. Die Mitarbeiter werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben, um den Forderungen nach einem Handelstarifvertrag und gleichzeitig nach Allgemeingültigkeit des derzeit verhandelten Tarifvertrages Nachdruck zu verleihen.
Kundgebungen wie vor kurzem in Italien soll es laut Verdi an den deutschen Standorten nicht geben. Die Mitarbeiter werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben, um den Forderungen nach einem Handelstarifvertrag und gleichzeitig nach Allgemeingültigkeit des derzeit verhandelten Tarifvertrages Nachdruck zu verleihen.

Die erste Tarifverhandlung für die rund 320.000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel am heutigen Montag wurde ergebnislos vertagt. Verdi fordert auch hier − wie in Baden-Württemberg − 4,5% mehr Lohn, ist aber bereit, über differenzierte Unternehmenstarifverträge für tarifgebundene Krisenunternehmen zu verhandeln. Die Arbeitgeber halten die Forderungen für "völlig unangemessen". Gleichzeitig ruft die Gewerkschaft zu Streiks bei Amazon auf.

Die Gewerkschaft begründet ihre Forderungen vor allem mit einem Umsatzrekord im Lebensmittelhandel. "Nicht erst seit der Corona Krise wissen wir

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