Erste Zeichen der Besserung

Textilindustrie in Ostasien erholt sich leicht

Ostasien könnte sich als erste Region von der Corona-Pandemie erholen. Darauf deuten die Auftragszahlen in der textilen Kette hin.

Die International Textile Manufacturers Federation (ITMF) befragt seit Ausbruch der Pandemie ihre Mitglieder zu den Auswirkungen. Für den Zeitraum 16. Bis 28. April seien die Auftragsrückgänge in der Textilindustrie in Ostasien mit einem Minus von 28% deutlich geringer gewesen als in den Wochen davor. Ein Grund sei, dass sowohl China als auch Korea Corona erfolgreich eingedämmt hätten. Die Produktion in den chinesischen Textilunternehmen wurde in den vergangenen Wochen deutlich hochgefahren.


Die Textilunternehmen in Europa erwarten für dieses Jahren einen Umsatzrückgang von 22% , in der vorigen ITMF-Umfrage gingen sie noch von einem Minus von 33% aus. Die Unternehmen in Ostasien rechnen mit einem Erlösminus von 26%.

Deutlich schlechter sind die Prognosen für Südasien und Südostasien. Diese Gebiete erreichte die Corona-Pandemie deutlich später. Im Vergleich zu 2019 wird in Südostasien mit einem Umsatzminus von 38% gerechnet, in Südasien sollen es Minus 31% sein.

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