EssilorLuxottica

100-Millionen-Fonds für die Mitarbeiter

Ray-Ban
Ray-Ban, Oakley und viel mehr: EssilorLuxottica vereint 70 Brands.
Ray-Ban, Oakley und viel mehr: EssilorLuxottica vereint 70 Brands.

Der Brillenkonzern EssilorLuxottica erzielt mehr als die Hälfe des Umsatzes in Nordamerika. Wegen Covid-19 rutschen die Umsätze nach unten. Um den Mitarbeitern und ihren Familien in der Krise zu helfen, legt die Gruppe einen Fonds auf. Die Dividende wird gestrichen.

Der Brillenkonzern EssilorLuxottica springt den eigenen Mitarbeitern in der Covid-19-Krise bei. Das Unternehmen, das aus der Fusion des Glasspezialisten Essilor mit dem Brillenhersteller Luxottica hervorgegangen ist, hat einen 100 Mio. Euro großen Fonds für seine Angestellten und deren Familien auflegt, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie in Not befinden.


Zudem reiht sich der Konzern in die Serie an Firmen ein, die wegen Covid-19 die Dividende kassieren. Anfang März hatte er noch versprochen, 2,23 Euro je Aktie zu bezahlen. Die Hauptversammlung stimmt am 25. Juni über den Vorschlag ab. Gleichzeitig verzichten die Aufsichtsräte auf Gehalt. Die Mitglieder des Kontrollgremiums hätten eingewilligt, dass ihr Teilnahmeentgelt an den Sitzungen um die Hälfe gekürzt werde, teilte EssilorLuxottica mit.

Wie andere Modeunternehmen ist auch EssilorLuxottica durch die Covid 19-Krise hart getroffen. Dem Konzern, dem Marken wie Ray-Ban und Oakley sowie die Filialisten Lenscrafters und Sunglass Hut gehören, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 mehr als die Hälfe des Umsatzes von knapp 17,4 Mrd. Euro in Nordamerika. Seitdem sich das Coronavirus in den USA ausgebreitet hat, rutschen die Verkäufe nach unten. Der Konzern hat wegen der Pandemie seine Prognose kassiert und das Aktienrückkaufprogramm gestoppt, das gerade erst am 17. März angekündigt worden war.

stats