Filialist besinnt sich auf alte Stärken

Adler plant Cafés in allen Filialen


Adler
Analog zu der Lounge im Modemarkt in Schwäbisch Hall will Adler in allen rund 140 Filialen Cafés einrichten.
Analog zu der Lounge im Modemarkt in Schwäbisch Hall will Adler in allen rund 140 Filialen Cafés einrichten.

Mehr Einkaufserlebnis, höhere Aufenthaltsqualität: Um das zu erreichen, will Adler in allen rund 140 Modemärkten in Deutschland, Österreich, Luxemburg und in der Schweiz Cafés integrieren. Auch in den Filialen, die bereits über Gastronomie verfügen. Das hat der Filialist heute bekannt gegeben.

Laut Adler sollen die Cafés den Kunden die Möglichkeit geben, "sich im Markt auszuruhen, auszutauschen und dabei noch zusätzliche Services oder Produkte zu entdecken". Wie groß die Gastroflächen werden, wieviele Sitzplätze es geben wird und ob Adler beabsichtigt, die Cafés selbst zu bewirtschaften, war zunächst nicht zu erfahren.


Adler hatte vor vielen Jahren in zahlreichen Filialen Restaurants betrieben. Heute gibt es sie lediglich noch in einer handvoll großer Adler-Märkte. Die jetzt angekündigte Wiederbelebung und Expansion des Gastroangebots in Form von Cafés steht im Zusammenhang mit einer weiteren Idee des Vorstands zur Steigerung von Frequenz und Umsatz: den Busreisen. Seit vielen Jahren schon organisiert Adler Gruppenreisen zu den Filialen – mit Rahmenprogramm, speziellen Rabattaktionen für die Reisenden und Sonderangeboten in den Adler-Restaurants. Das wollen die Haibacher nun ausbauen.


Nach der Übernahme der Adler Modemärkte AG durch die Berliner Zeitfracht Gruppe aus der Insolvenz Mitte des vergangenen Jahres deutet sich eine Stärkung des stationären Geschäfts an. Seit vergangenem Oktober beispielsweise gibt es in 130 Filialen DPD-Paketshops. Und in einer Kooperation mit der Edeka Südwest testet Adler eine 200m² große Verkaufsfläche in einem Marktkauf SB-Warenhaus in Weil am Rhein. Sukzessive sollen weitere Flächen in SB-Warenhäusern der Edeka Südwest folgen.

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