Flächen-Verkleinerungen werden geprüft

P&C Düsseldorf: Noch kein Termin für Wiederöffnungen in Deutschland

P&C Düsseldorf

Zwischen hoffen und bangen. Hoffnung im Nachbarland Österreich: Dort will P&C Düsseldorf seine zwölf Verkaufshäuser ab dem 4. Mai voraussichtlich für die Kunden wiedereröffnen, erklärt das Unternehmen auf Anfrage der TW. Anders in Deutschland, wo der Handelskonzern noch mit den behördlichen Auflagen zu kämpfen hat.

Hierzulande arbeite man noch an einer Lösung, wie man von den bisherigen Lockerungen der Behörden profitieren könne. "Je früher wir wiedereröffnen können, umso besser ist es für das Unternehmen und die Mitarbeiter", heißt es aus dem Unternehmen. Zurzeit prüfe man die Möglichkeit Verkaufsflächen auf 800m² zu verkleinern, um zumindest an einigen Standorten kurzfristig wieder für unsere Kunden da sein zu können. Details nennt P&C Düsseldorf nicht.


Hinsichtlich Konsumstimmung und Kaufverhalten geht der Konzern allgemein eher von einem gedämpften Neuanfang nach dem Shutdown aus: "Wir rechnen zunächst mit Zurückhaltung der Kunden, bis sie sich an die neue Situation gewöhnt haben. Die Menschen werden nach so langer Zeit zuhause nicht sofort sämtliche Aktivitäten wieder komplett hochfahren. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich viele auch wieder auf einen Stadtbummel freuen und der Spaß an der Mode mit den Lockerungen der Kontaktsperren wieder zunehmen wird."

Mit Blick auf die Hygienevorschriften werde man in Österreich und in Deutschland alle notwendigen Vorkehrungen treffen, die das Verkaufspersonal und die Kunden vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus schützen können, so der Multilabel-Filialist. Dazu gehörten Einlasskontrollen, Informationsbanner im Verkaufsraum und an den Kassen, Desinfektionsmittelspender, Bodenmarkierungen zum Einhalten des Sicherheitsabstandes, Trennscheiben an den Kassen sowie Mundschutze für das Verkaufspersonal. Mit automatischen Zählersystemen und durch personelle Einlasskontrollen will das Unternehmen sicherstellen, dass Kunden und Verkaufspersonal den von den Behörden geforderten Mindestabstand einhalten können. Handlungsempfehlungen in Bezug auf den Kundenkontakt werde man an das "gesamte Verkaufspersonal distribuieren".

Bedeckt hält sich der Handelskonzern indes, mit welchen Kampagnen und Markteting-Aktionen er Kunden in Österreich und Deutschland nach dem Shutdown wieder Lust auf den Einkaufsbummel im Laden machen will: Man wolle Kunden zunächst auf sämtlichen Kanälen, mit Newslettern, im Onlineshop und auf Social Media darüber informieren, dass man wieder für sie da sei. Und: "Das wir uns auf die speziellen Sicherheitsanforderungen umfassend vorbereitet haben", heißt es aus Düsseldorf.

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