Blick auf Hamburg, Stuttgart, Hannover und Münster

So war die Frequenz am ersten Tag nach dem Shutdown

Nach viereinhalb Wochen Lockdown öffneten am Montag auch wieder Modegeschäfte mit einer Verkaufsfläche von weniger als 800m². Wie groß ist das Interesse der Kunden am Shopping? Ein Hinweis liefert die Frequenz in den Innenstädten. Eine Analyse an vier Standorten.

Die Türen öffnen sich, die Besucher strömen herein. Auf dieses Bild haben viele Anbieter in den vergangenen vierundhalb Wochen, als die Geschäfte zur Eindämmung der Corona-Pandemie geschlossen haben mussten, gehofft.

Die Zahlen des Frequenzsmessungsunternehmen Hystreet.com zeigen allerdings einen eher verhaltenen Start. Deutschlandweite Werte weist das Unternehmen nicht aus, die TextilWirtschaft hat vier Standorte ausgesucht und die Frequenzzahlen vom Montag mit denen zwei Wochen zuvor (6. April) und den Zahlen vor einem Jahr vergleichen.

Da Montag vergangener Woche Ostermontag und damit Feiertag war, wurde der 6. April zum Vergleich herangezogen. Für den Vorjahresvergleich musste auf eine Woche später (29. Woche) ausgewichen werden, da im vergangenen Jahr am 22. April Ostermontag und die Läden damit geschlossen waren. Das Ergebnis: Im Vergleich zum Montag von vor zwei Wochen hat die Frequenz deutlich zugelegt. Zum Teil waren mehr als doppelt, teilweise sogar dreimal so viele Besucher an den Messpunkten unterwegs. Während im Vergleich zur Shutdown-Zeit eine massive Steigerung zu verzeichnen war, war die Frequenz im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringer. An den vier Beispiel-Standorten waren im Vergleich zum 29. April 2019 rund 50% weniger Besucher unterwegs. 

Besucheraufkommen am ersten Tag nach dem Shutdown

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