Frühes Maßnahmenpaket für Aussteller

ILM: bis zu 50% Nachlass auf Standmieten der September-Veranstaltung

Internationale Schauen sind bereits verschoben oder gecancelt, in Berlin und Florenz wird unter Hochdruck über die sinnvolle Messeterminierung vor dem Hintergrund der Corona-Krise beraten. Derweil diskutiert auch die Internationale Lederwarenmesse ILM, die das nächste Mal vom 5. bis 7. September in Offenbach stattfinden soll, die Konsequenzen der Pandemie. Und hat jetzt, zu einem sehr frühen Zeitpunkt, ein umfassendes Maßnahmenpaket für Aussteller und Messebesucher verabschiedet.



„Wir warten bewusst nicht ab, was weiter geschehen wird, in der Hoffnung, dass es nicht so schlimm wird. Abwarten halte ich für falsch. Schon jetzt wollen wir klare Zeichen setzen und damit allen Beteiligten mehr Planungssicherheit ermöglichen“, kommentiert Messe-Geschäftsführer Arnd Hinrich Kappe die Vergünstigungen, die zur kommenden Veranstaltung greifen sollen. Sie werden so formuliert:

- Jeder Aussteller, der zur ILM-Ausgabe im März 2020 einen Stand betrieben hat, erhält zur kommenden ILM in 2020 einmalig 50% Nachlass auf die Grundmiete seiner bestehenden Fläche.
- Jede Neuanmeldung für die kommende ILM September 2020 erhält 20% Nachlass auf die Grundmiete.
- Alle Aussteller, die sich für einen Grundmietstand entscheiden, erhalten auf diesen zur kommenden Ausgabe einmalig 50% Nachlass.

Darüber hinaus haben die Veranstalter auch für die Messebesucher Vergünstigungen ausgearbeitet. Sie sehen wie folgt aus:

- Zur ILM im September 2020 verzichtet die Messe auf Eintrittspreise.
- Die Kosten für Parktickets entfallen ebenfalls.
- Mit Hotels und Gastronomie werden Sonderkonditionen ausgehandelt.

„Die ILM hat sich in den letzten Jahren gemeinsam mit der Branche sehr positiv entwickelt. Ich habe immer betont, dass wir ein verlässlicher Partner sind“, so Kappe. „Auch deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Uns ist bewusst, dass die Messe damit einen großen finanziellen Verlust erleidet, aber den nehmen wir in Kauf.“

Der vorläufige September-Termin stehe, heißt es weiter. Sollte es aber aufgrund der Situation notwendig werden, den Termin zu verschieben, wolle man dies tun. Die jüngste Veranstaltung hatte vom 29. Februar bis 2. März unter erhöhten Schutzmaßnahmen stattgefunden, in der Konsequenz der bereits angespannten Lage aber auch 40% weniger Besucher verbuchen müssen.
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