GfK Consumer Panel Fashion März 2020

Halbierte Modeausgaben im März

TW

Corona breitete sich weiter aus, ab Mitte des Monats waren die Geschäfte geschlossen: Wenig überraschend spiegelt sich der Shutdown auch in den Modeausgaben der Verbraucher im März wider. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Haushaltsausgaben für Bekleidung um die Hälfte zurück. Dabei wurde aber längst nicht nur stationär weniger Bekleidung und Schuhe gekauft.

Laut GfK Consumer Panel Fashion, das die Modeausgaben von rund 14.500 Personen in 7000 Haushalten erfasst, schmolz das Ausgabenplus im Online-Bereich im März deutlich ab. Lag der Onlinemodemarkt aufgelaufen per Ende Februar auf Zwölfmonatssicht noch 4,3% im Plus, rutschte dieser Wert innerhalb eines Monats auf plus 2,6% ab. Ein Rückgang von 1,7 Prozentpunkten.

Wenig überraschend war der Rückgang bei den stationären Modeausgaben deutlich stärker. Das GfK Consumer Panel Fashion liegt aufgelaufen für zwölf Monate Ende März bei minus 4,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ein Rückgang von 4,2 Prozentpunkten im Vergleich zu Ende Februar.

Einen deutlichen Rückgang gab es auch bei der Anzahl der Shoppingtrips. Online und offlinge zusammen genommen ging die Zahl der Modekäufe um 47,7% zurück. Und auch wenn die Verbraucher einkauften, gaben sie weniger aus. Die Ausgaben pro Trip sanken um 0,5% im Vergleich zum Vorjahr.
stats