Größere Häuser wenden sich mit Kundschaft an Politik

Modehändler starten Petition gegen 800m²-Regelung

Screenshot/Fashion Consult
Mehr als 600 Händler und Kunden haben die Petition bislang unterzeichnet.
Mehr als 600 Händler und Kunden haben die Petition bislang unterzeichnet.

Sie fühlen sich benachteiligt und finden, dass gerade größere Häuser doch viel besser für Abstand zwischen den Kunden sorgen könnten: Unter Federführung der Modeberatung Fashion Consult haben etliche Händler eine Petition gestartet, um die Politiker hinsichtlich der Öffnungserlaubnis um Gleichbehandlung zwischen kleineren und größeren Modehäusern zu bitten.

Unter den Händlern sind Namen zu finden wie Michael Röther von Modepark Röther in Michelfeld, Christian Boniberger vom Modehaus Oberpauer in Landshut, Manuela und Andreas Ganzbeck vom Modehaus  Ganzbeck in Neuötting und Jens Klingemann vom Mode- und Sporthaus Klingemann in Höxter. Aber auch etliche Kunden von Modehäusern haben unterzeichnet. Die Liste umfasst mehr als 640 Unterschriften (Stand: 21. April) und wurde am vergangenen Freitagabend in Umlauf gegeben.

Initiiert wurde die Petition von Fashion Consult und Silke Krischer-Schnückel, geschäftsführende Gesellschafterin des Kaufhauses Schnückel. Mit der Petition wollen sich Händler bei ihren lokalen Politikern mehr Gehör für ihre Belange verschaffen. Sie lautet wie folgt:
"Ja, ich will…
…wieder jetzt in meinem Lieblingsgeschäft einkaufen. Das ist gerecht, denn somit werden alle Geschäfte gleich behandelt.
Liebe Politiker, ich bitte Sie dringend um folgendes: Die Beschränkung auf Geschäfte mit einer maximalen Verkaufsfläche von 800m² muss aufgehoben werden! Bitte behandeln Sie alle Branchen aus Gerechtigkeitsgründen gleich! Unterstützen Sie das Leben in der Innenstadt. Gemeinsam können wir etwas bewegen." 

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