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Händler helfen Händlern-Initiative

Regional vernetzt: Plattform soll helfen, unkompliziert Ware abzuschleusen

Rose Bikes
Netzwerker: Mit neuen Formen der Kooperation und Netzwerken befasst sich Rose Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann nicht erst, seit er vergangenen Donnerstag die Initiative "Händler helfen Händlern" ins Leben gerufen hat.
Netzwerker: Mit neuen Formen der Kooperation und Netzwerken befasst sich Rose Bikes-Geschäftsführer Marcus Diekmann nicht erst, seit er vergangenen Donnerstag die Initiative "Händler helfen Händlern" ins Leben gerufen hat.

Wie kann ich Ware, die ich im Laden habe, noch an die Kunden bringen? Eine Frage, die derzeit viele Händler umtreibt, wie die zahllosen Initiativen einzelner Unternehmer zeigen. Die neue Initiative "Händler helfen Händlern" arbeitet gemeinsam mit anderen Mitstreitern unter Hochdruck an einer Plattform, die regional vorhandene Sortimente online verfügbar machen soll. Und auf neuen Wegen zum Kunden bringen soll: „Getränke- und Pizza-Lieferanten, Taxis, Lieferando und viele andere sind auf den Straßen unterwegs. Die versuchen wir ins Boot zu holen und für die Auslieferung von Ware zu gewinnen“, so Marcus Diekmann, Rose Bikes-Geschäftsführer und Händler helfen Händlern-Initiator.


An der technischen Infrastruktur arbeitet Mit-Initiator Shopware seit dem Wochenende unermüdlich, so Diekmann. Er betont, dass dieses Modell ein „Hilfsangebot“ für den Handel ist und nicht als Business Unit von Shopware oder Rose Bikes aufgebaut werde. „Wir wollen aber unseren Beitrag dazu leisten, dass möglichst viele Händler diese Krise überstehen.“

Er geht davon aus, dass sich schon in den kommenden Tagen Städte registrieren können und Ende der Woche Händler ihre Artikel hochladen können. „Die Anforderungen werden sehr viel niedriger sein, als bei einem strategischen Einstieg ins E-Commerce, da braucht es zum Beispiel keine SEO-Texte.“ Dieses Online-Angebot bei den Kunden bekannt zu machen, werde dann wiederum Aufgabe des Händlers sein.

Diekmann ist überwältigt von der Resonanz auf die erst am Donnerstag gestartete Initiative. Mehrere hundert Mitglieder - Kleine wie Große - zählt die Gruppe bereits auf LinkedIn, die sich bei unterschiedlichsten Themen unterstützen. „Wenn wir es schaffen, dass auch nach der Krise jeder Händler bei jedem Problem erst einmal einen Kollegen anruft, wäre doch schon viel gewonnen.“

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