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Ausbau des Geschäftsmodells

Highsnobiety verkauft jetzt auch offline

The KaDeWe Group
Highsnobiety ist jetzt erstmals auch stationär vertreten mit Pop-up Flächen, hier im Hamburger Alsterhaus
Highsnobiety ist jetzt erstmals auch stationär vertreten mit Pop-up Flächen, hier im Hamburger Alsterhaus

Die Berliner Online-Plattform Highsnobiety hat kürzlich ihre E-Commerce-Aktivitäten gestartet. Mit dem jüngsten Kooperations-Drop folgt in Berlin, Hamburg und München der erste Schritt ins stationäre Business.

Im Mai dieses Jahres wurde der Start mit eigenem E-Commerce mit einem publikumswirksamen Launch begangen: Highsnobiety verkaufte zum Kick-off exklusiv vorab Produkte der wieder neu aufgestellen Linie Prada Linea Rossa. Nun folgt der nächste größere Schritt des Unternehmens von Gründer und Chef David Fischer: Der Eintritt in den stationären Retail. Die Kooperations-Kollektion Highsnobiety X Bauhaus-Archiv ist die erste, die es nicht nur online geben wird. Auf von Highsnobiety gestalteten Pop up-Flächen ist sie auch im Berliner KaDeWe, Hamburger Alsterhaus und dem Münchner Oberpollinger zu haben. „Die Präsenz auf physischen Flächen wird in Zukunft deutlicher stärker werden”, kommentiert Fischer die Premiere.

Und zum angelaufenen E-Commerce sagt er: „Der Launch mit Prada hat uns im Mai extrem viel zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft.” Nach dem Auftakt, der sehr erfolgreichen verlaufen sei, folgten unter anderem Drops wie eine eigene Kollektion zur Netflix-Serie Stranger Things, ein eigens designter New Balance-Sneaker und eine Kooperation mit The Chinatown Market. Allen Drops gemeinsam war und ist die limitierte Verfügbarkeit. „Wir lernen darüber jetzt sehr viel über unsere Audience”, sagt Fischer.

Die Kunden überschneiden sich zu großen Teilen mit Fans und Followern des Content-Angebots, interessant sei jedoch auch, wie unterschiedlich Kollektionen in den Märkten funktionierten. Im Verhältnis zur gesamten Followerschaft sei der Anteil der Kunden in Deutschland am Anfang vergleichsweise hoch gewesen. Aber es hänge stets auch von der Ausrichtung des Drops ab. „Die Stranger Things-Kollektion war zum Beispiel in den USA und Japan sehr stark”, sagt Fischer. Gegenüber der großen Anzahl anderen Brands, die die Serie als Modethema aufgegriffen haben, hätte man sich über einen höheren Preis und Wareneinsatz absetzen können. „Zunächst wurden Preislagen wie 60 Euro für ein T-Shirt und 120 Euro für einen Hoodie zwar auch kritisch kommentiert, hohe Abverkäufe und eine extrem niedrige Retourenquote sprechen aber dafür, dass es genau richtig war, das Thema hochwertiger zu spielen.” Wie auch die jetzt lancierte Bauhaus-Kollektion werden alle eigenen Produkte von Highsnobiety in Portugal gefertigt.

Highsnobiety X Bauhaus-Archiv: Die Looks, die Flächen

Zurück also zur Bauhaus-Kooperation: Ähnlich wie digital − im Webshop ist die Kollektion nur für sieben Tage verfügbar − ist auch das stationäre Engagement bei KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger zeitlich limitiert: Die drei Flächen sind bis zum 20. Oktober mit der Kollektion bestü

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