Hilfe für 500.000 Mitarbeiter gefordert

BTE, BDSE und BLE starten Kampagne zur Rettung der Arbeitsplätze

Die Handelsverbände Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) starten gemeinsam mit dem BTE-Kompetenz-Partner Hutter+Unger die Kampagne "Rettet meinen Arbeitsplatz". Ziel ist es, die Bundesregierung davon zu überzeugen, die 33.000 Unternehmen mit fast 80.000 Läden und einer halben Million Beschäftigten zu unterstützen.

Im Mittelpunkt der heute startenden Kampagne steht der drohende Verlust von Arbeitsplätzen. Denn zehntausende Geschäftsinhaber und vor allem hunderttausende Mitarbeiter haben nach Verbandsangaben Angst, ihre unternehmerische Existenz oder ihren Arbeitsplatz zu verlieren – und zwar ganz ohne eigenes Verschulden.

Motiv der gemeinsamen Kampagne.
BTE
Motiv der gemeinsamen Kampagne.

Aufruf zur Beteiligung

BTE, BDSE und BLE rufen alle betroffenen Geschäftsinhaber und Mitarbeiter auf, ihre berechtigten Forderungen zu kommunizieren. Es sollten persönliche Briefe der Inhaber und vor allem der Mitarbeiter an die Bundesregierung, speziell an das Bundesfinanz-, Bundesarbeits- und Bundeswirtschaftsministerium geschrieben werden. Wirksam seien zudem Online-Petitionen, an denen sich alle Chefs und Mitarbeiter im Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel beteiligen.

Emotionale Plakatmotive

Dafür entwickelten die Verbände zwei emotionale Plakatmotive, die im Schaufenster oder auch für Posts in den Social-Media-Kanälen platziert werden sollen. BTE, BDSE und BLE haben für die Aktion die Kampagnen-Website www.rettet-meinen-Arbeitsplatz.de mit Plakatvorlagen, Musterbriefe und der Online-Petition erstellt. Die Website enthält zudem eine Auflistung von 44 persönlichen, ökonomischen und wettbewerbsrechtlichen Gründen, warum die Politik jetzt schnellstens wirksame Hilfen für den stationären Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel freigeben muss.

Appell zur Unterstützung

BTE, BDSE und BLE appellieren an alle Unternehmer aus dem Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel, sich an der Kampagne zu beteiligen und ihre Mitarbeiter zum Mitmachen zu ermutigen und entsprechend zu unterstützen. Die drei Handelsverbände wollen vor allem die Petition dazu nutzen, die Verantwortlichen in der Bundesregierung zur Rettung der Unternehmen und Arbeitsplätze aufzufordern.
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