Hoher Finanzbedarf durch Corona-Krise

980 Mio. Euro-Kredit: H&M verschafft sich Luft

Foto: Imago/Zuma Press
H&M braucht angesichts einbrechender Einnahmen neue Kreditlinien.
H&M braucht angesichts einbrechender Einnahmen neue Kreditlinien.

Der H&M-Konzern verschafft sich angesichts eingebrochener Einnahmen durch die Corona-Krise einen finanziellen Puffer.

 Wie das Unternehmen heute mitteilte, ist mit einem Bankenkonsortium eine neue Kreditlinie in Höhe von 980 Mio. Euro vereinbart worden. Die Vereinbarung gilt für zwölf Monate mit einer Option auf Verlängerung um sechs Monate. Beteiligt daran sind die Banken SEB, BNP Paribas, Danske Bank, Standard Chartered Bank und Commerzbank. Die Rahmenbedingungen für den Kredit werden nicht genannt.




Der neue Kredit gelte zusätzlich zu einer bereits vorhandenen, 2017 vereinbarten und noch nicht gezogenen Kreditzusage von 700 Mio. Euro. Der neue Kredit soll die finanzielle Flexibilität der Gruppe erhöhen, erklärt H&M und beteuert: „Die Konzernliquidität ist gut, wir arbeiten weiter daran, eine Kombination verschiedener Finanzierungslösungen zu installieren.“
H&M muss den größten Teil seiner weltweiten Geschäfte weiter geschlossen halten, hat sich aber u.a. dazu bereit erklärt, bereits produzierte Ware der Lieferanten abzunehmen und zum Beispiel in Deutschland die Kurzarbeit-Gehälter der Mitarbeiter aufzustocken.
Themen
Corona H&M
stats