Ifo-Institut: Herbstgutachten sieht Verlangsamung des Wachstumstrends

Konsum erreicht Ende des Jahres Vor-Corona-Niveau

Imago / Alexander Pohl
Café-Besuch statt Modekauf: Laut Ifo-Institut profitieren vor allem Dienstleister wie Gastronomie, Hotel- und Kulturbetriebe von den Lockerungen. Der große Nachfrageschub im Warenkonsum sei hingegen ausgeblieben.
Café-Besuch statt Modekauf: Laut Ifo-Institut profitieren vor allem Dienstleister wie Gastronomie, Hotel- und Kulturbetriebe von den Lockerungen. Der große Nachfrageschub im Warenkonsum sei hingegen ausgeblieben.

Die Konjunktur in Deutschland ist derzeit gespalten, so lautet das Fazit des Ifo-Institutes in seinem Herbstgutachten. Während sich die kontaktintensiven Dienstleistungsbereiche kräftig von der Corona-Krise erholten, schrumpfe die Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe infolge von Lieferengpässen bei wichtigen industriellen Vorprodukten. Und zwar so stark, dass die Wirtschaftsforscher ihre Gesamtprognose für 2021 abermals heruntersetzen.

"Wir sehen eine Verschiebung der Wachstumsdynamik ins kommende Jahr", sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser bei der Vorstellung des Herbs

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