Interview mit dem Insolvenz-Experten Sebastian Wilde

"Die Corona-Hilfen sind ein süßes Gift"

Falkensteg
Sebastian Wilde: "Wir gehen davon aus, dass es relativ viele Zombie-Unternehmen im stationären Einzelhandel gibt, da diese eigentlich kein funktionierendes Geschäftsmodell mehr haben."
Sebastian Wilde: "Wir gehen davon aus, dass es relativ viele Zombie-Unternehmen im stationären Einzelhandel gibt, da diese eigentlich kein funktionierendes Geschäftsmodell mehr haben."

Der lange Lockdown im Frühjahr hat offenbar deutlich weniger Mode- und Textilunternehmen in die Pleite getrieben als gedacht. Der Unternehmensberatung Falkensteg zufolge ist die Zahl der Insolvenzanträge im Vergleich zum Vorjahr um fast 33% gesunken. Bei den Großunternehmen mit mindestens 10 Mio. Euro Umsatz lag das Minus sogar bei knapp 81% und fast 53% gegenüber dem Vor-Pandemie-Jahr 2019. Falkensteg-Partner Sebastian Wilde spricht im TW-Interview über die Aussichten für 2022 und gibt den Unternehmen Tipps, welche Maßnahmen sie ergreifen müssen, um im weiterhin schwierigen Marktumfeld eine Zahlungsunfähigkeit verhindern zu können.

TextilWirtschaft: Herr Wilde, den vorläufigen Zahlen Ihrer Unternehmensberatung zufolge ist die Zahl der Insolvenzen im Modesektor im Jahr 2021

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