Katag-Vorstand Angelika Schindler-Obenhaus über die Krise als Chance

"Weniger Ware, besser getaktet, schlankere Prozesse"

Katag
Katag-Vorstand Angelika Schindler-Obenhaus: "Ich würde mich freuen, wenn dieses 'Gemeinsam' die nächsten Monate übersteht."
Katag-Vorstand Angelika Schindler-Obenhaus: "Ich würde mich freuen, wenn dieses 'Gemeinsam' die nächsten Monate übersteht."

Die TW hat Macher aus der Branche gefragt, welche Learnings sie aus der Corona-Krise ziehen, wie sie den Restart gestalten und wie ihre Vision für 2021 aussieht. Katag-Vorstand Angelika Schindler-Obenhaus über Kommunikation während des Restarts, gesündere Margen und weniger Reduzierungen in der Zukunft.

TextilWirtschaft: Wie könnte der stufenweise Restart im Handel aus Ihrer Sicht aussehen und wie werden Sie es kommunizieren?
Angelika Schindler-Obenhaus: Wir begleiten unsere Partner konkret beim Restart in der Kommunikation zur Markenindustrie. Unser Marketing hat zwei Kampagnen für unsere Partner in unserem Content-Portal zum Restart bereitgestellt. Dazu gehören Schaufenster, Mailings, Aufsteller, Verhaltensanweisungen, Flyer etc. Das Content-Portal wurde für alle Partner kostenlos geöffnet.


Stichwort Warendruck: Wie gehen Sie damit um?

Unser Vertriebsteam spricht zurzeit mit jedem Partner die aktuellen Rückstände persönlich durch.

Welche Visionen und Utopien haben Sie für 2021?
Dass wir die Krise als Chance verstehen und Punkte, an denen unserer Branche schon seit Jahren krankt, endgültig beseitigen und neu starten: schlanker, fokussierter, nachhaltiger und verbindlicher. Freuen würde ich mich auch wenn dieses "Gemeinsam" die nächsten Monate übersteht und wir tatsächlich 2021 mit weniger Ware, besser getaktet, schlankeren Prozessen, mit keinen überhöhten Produktvolumen und nachhaltigerer Beschaffung zwar auch mit weniger Umsatz, dafür aber mit gesünderer Marge und weniger Reduzierungen unser Geschäft betreiben können.

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