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Ein Job als Herzenssache

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Internationalisierung sind die Top-Themen der Modebranche, die spannende berufliche Perspektiven bieten.

Lohnt es sich in der Modebranche zu arbeiten? Würde man Wolfgang Joop, Jil Sander oder Karl Lagerfeld fragen, würden sie wahrscheinlich mit der Gegenfrage antworten, wie man glücklich werden soll, ohne in diesem Metier tätig zu sein. Auch der CEO von Marc O’Polo, Maximilian Böck, hat mit anderen Branchen geliebäugelt, sich letztlich aber doch entschieden, seine Wurzeln nicht zu kappen: Der Sohn des Marc O'Polo-Mehrheitsgesellschafters Werner Böck, der seine Karriere als Trainee in einem deutschen Multilabel Store begonnen hat, will das Unternehmen nun „deutlich jünger, mutiger und überraschender“ positionieren.

Neue Ideen

Corona dient dabei als Beschleuniger: „Die Krise hat Platz geschaffen für neue Ideen und hat uns allen Mut gegeben, diese Schritte auch endlich zu gehen“, formuliert es Simone Sommer, Division Head Sustainable Materials and Innovation. „Wenn man etwas bewegen und vorantreiben möchte, dann jetzt in der Modebranche.“ Die solide Standbeine hat: Rund 1,3 Millionen Menschen sind deutschlandweit in der Modebranche beschäftigt. Nach Angaben der Studie „Status deutscher Mode 2021“, die Oxford Economics in Zusammenarbeit mit dem Fashion Council Germany herausgegeben hat, ist Deutschland als Modestandort „eine Nation von höchster Relevanz“, deutsche Modefirmen gelten als zuverlässige Partner sowie stark in den Bereichen Nachhaltigkeit, Technologie, Innovation und Qualität.

„Es ist wahnsinnig schön, hier meiner Herzensangelegenheit nachgehen zu können.“
Simone Sommer, Division Head Sustainable Materials and Innovation bei Marc O'Polo


Dass flexible Arbeitszeitmodelle einen Arbeitgeber attraktiv machen, hat man bei Marc O’Polo nicht nur verstanden, sondern auch umgesetzt: „The Freedom to Flexwork“ erlaubt Marc O'Polo-Mitarbeitern auch nach der Pandemie einen Wechsel zwischen Homeoffice und Präsenz. Auf letzteres will man nicht verzichten, denn der Campus sei Ort der Begegnung, der Ideenentwicklung, der kreativen Kollaboration und last, but not least, des Verwöhnt-Werdens. Etwa mit Sportangeboten oder Gesundheitswochen; für Fortbildungen hat Marc O'Polo die „Marc O’Polo University“ ins Leben gerufen, an der Methoden-, Fach- und Sozialkompetenzen weiterentwickelt werden können. Und für die besondere Arbeitsleistung im Pandemie-Geschäftsjahr 2020/21 wurde sogar eine Sonderprämie an alle Mitarbeiter ausgezahlt.

Marc O'Polo unter den Top 5

Nicht grundlos ist Marc O’Polo 2020 in der Top-5-Liste der beliebtesten Arbeitgeber der Modebranche in Deutschland gelandet. Befragt wurden für das Statista-Ranking Auszubildende, Studenten, Absolventen, Young Professionals, junge Führungskräften und Stellensuchende aus TW-Jobs (bis 35 Jahre) sowie Professionals (über 35 Jahre). Und auch in der Studie „Working in Fashion 2020“ der TextilWirtschaft, für die mehr als 5.300 Arbeitnehmer 40 Arbeitgeber der Textil- und Modebranche in Deutschland bewertet haben, ist Marc O'Polo auf Platz fünf aufgestiegen.
Aus den Mitarbeiter-Stimmen: „Der Marc-O’Polo-Spirit ist etwas Besonderes!“
Aus den Mitarbeiter-Stimmen: „Der Marc-O’Polo-Spirit ist etwas Besonderes!“

Dem zweiten großen Trend, der sich aus der Corona-Pandemie entwickelt hat, ist Marc O‘Polo seit Jahrzehnten voraus: Nachhaltigkeit ist bereits im Gründungsgedanken des Unternehmens verankert. Dass die Kunden nun vehement nach weniger „Wegwerfmode“ verlangen und stattdessen lieber weniger, dafür aber hochwertigere Artikel kaufen, spielt der deutschen Modeindustrie in die Karten. Marc O’Polo will vom Jahr 2023 an sogar nur noch nachhaltige Produkte anbieten und bis 2025 klimaneutral werden. Meilensteine auf dem Weg dorthin sind beispielsweise die Nutzung von Bio-Baumwolle, recycelten Fasern und Partnerschaften wie die mit der Fair Wear Foundation. Dass sich Nachhaltigkeit und lässige coole Mode nicht ausschließen, zeigt unter anderem die Denim-Line, mit der sich Marc O'Polo an eine jüngere Zielgruppe richtet.

„Wir sind ein junges Team, immer auf der Suche nach Persönlichkeiten, mit denen wir national und international wachsen können.“ Julian Holzer, Head of Sales Marc O’Polo DENIM

In der Produktlinie Marc O'Polo DENIM spiegelt sich jugendlicher Geist und Innovationsfreunde wider. „Wir wollen damit eine junge Zielgruppe ansprechen, was ein riesen Wachstumspotenzial bedeutet“, sagt Holzer. Im Fokus stehen die 20- bis 40-Jährigen.

Insgesamt will Marc O’Polo aufschließen zu den ganz Großen im globalen Lifestyle-Segment. Damit sind neben dem Ausbau des Menswear-Business weitere wichtige Treiber künftiger Expansion definiert: Digitalisierung und Internationalisierung. Dies wird die Arbeit in den nächsten Jahren maßgeblich prägen. Vorgesehen ist deshalb auch, dass Mitarbeiter die ausländischen Showrooms oder Standorte kennen lernen, denn Marc O’Polo verzeichnet einen steigenden Export-Anteil. Haupt-Wachstumsmärkte sind derzeit Russland, Polen, Rumänien, Tschechien und Frankreich. Im Fokus stehen nun neben Osteuropa die Vereinigten Arabischen Emirate, Asien, Großbritannien und die USA. Dabei mitgestaltend dabei zu sein, ist eine Herausforderung, macht Spaß und vor allem: Es ist eine Herzenssache.
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Die Redaktion der TextilWirtschaft trägt für den Inhalt dieser Minisite keine Verantwortung und war bei der Erstellung des Contents nicht involviert.




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