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Maßnahmen-Paket wegen Corona-Krise

Macy's will Kredit über 1,5 Mrd. Dollar in Anspruch nehmen

Macy's
Macy's-Store in Ohio
Macy's-Store in Ohio

Der US-Warenhauskonzern Macy's ergreift Maßnahmen, um im Zuge der Corona-Krise finanziell flexibler zu sein. Der Konzern aus Cincinnati in Ohio hat nach eigenen Angaben Zugang zu einer Kreditfazilität in Höhe von insgesamt 1,5 Mrd. US-Dollar (1,4 Mrd. Euro). Als „proaktive Maßnahme“ soll dieser Betrag nun in Anspruch genommen werden, teilte das Unternehmen mit.


Außerdem wird der Konzern die reguläre vierteljährliche Bardividende ab dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2020 aussetzen. Die Dividende, die am 1. April ausgezahlt werden soll, sei davon nicht betroffen. Darüber hinaus prüft Macy’s unter anderem „alle nicht wesentlichen Betriebsausgaben auf Möglichkeiten zur Senkung“.

„Das Einzelhandelsumfeld hat sich seit unserer letzten Prognose rapide verschlechtert. Und während die Zahlen vom Februar unsere Erwartungen erfüllen, arbeiten wir jetzt in einem Umfeld mit einem hohen Maß an Unsicherheit. Die Maßnahmen, die wir heute angekündigt haben, geben uns zusätzlichen finanziellen Spielraum“, sagte Chairman und CEO Jeff Gennette. Das Unternehmen gehe davon aus, dass die Krisensituation in absehbarer Zeit bestehen bleibe.

Mit einem funktionsübergreifenden Führungsteam könne der Konzern weitere Maßnahmen ergreifen, um den Geschäftsbetrieb von Macy's Inc. mit den Marken Macy's, Bloomingdale's und Bluemercury für die Zeit nach der Krise sicherzustellen und Kunden und Mitarbeiter wieder willkommen heißen zu können, so Gennette. Das Unternehmen hat seine Filialen aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend bis 31. März geschlossen.

Seine am 5. Februar 2020 ausgegebene und am 25. Februar bestätigte Umsatz- und Gewinnprognose zieht der Konzern zurück. Das Unternehmen hatte einen Konzernumsatz von 23,6 Mrd. bis 23,9 Mrd. Dollar eingeplant. Zudem war ein bereinigter Gewinn pro Aktie, ohne Gewinne, aus dem Verkauf von Vermögenswerten, von 2,20 bis 2,40 Dollar angestrebt worden. Das Unternehmen gibt derzeit keine aktualisierte Prognose ab.

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