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Michéle Zahn, Picco Store, Aschaffenburg

"Ich arbeite im Moment Tag und Nacht. Mehr kann ich nicht tun."

Wie inhabergeführte Läden durch das Coronavirus zu kämpfen haben, zeigt das Beispiel von Michéle Zahn vom Schuhgeschäft Picco Store in Aschaffenburg.

Zahn hat sich in kurzer Zeit einen Onlineshop zugelegt: "Vergangene Woche habe ich eine Internet-Domain gekauft − nach nicht mal einer Woche ist Anfang dieser Woche unser Webshop online gegangen."

Zu finanzieller Unterstützung sagt sie: "Mein Steuerberater hat eine staatliche Finanzierungsspritze von 5000 Euro beantragt. Es ist schön, dass man diese Unterstützung bekommt, nichtsdestotrotz ist es ein Tropfen auf den heißen Stein. Aktuell sind wir deshalb auch in Gesprächen mit den Vermietern."

Picco Store auf Instagram

Über die sozialen Medien versucht die Ladeninhaberin, in Kontakt mit ihren Kunden zu bleiben. "Ansonsten gebe ich jeden Tag mein Bestes auf Instagram und zeige in den Stories so viele Produkte wie möglich. Ich habe außerdem vor, alle Influencer, die ich auf der Liste habe, anzuschreiben mit der Bitte um Support. So könnten wir unsere Reichweite noch einmal signifikant erhöhen. Mit Vanessa Tamkan habe ich das vergangene Woche schon einmal gemacht − den Rücklauf spürt man sofort. Ich arbeite im Moment praktisch Tag und Nacht. Mehr kann ich nicht tun."
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