Nadelöhr Logistik

Amazon: Kulanter bei Retouren, um Fulfillment zu entlasten

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Die Logistikmitarbeiter von Amazon haben derzeit alle Hände voll zu tun. Verlängerte Rückgabefristen sollen die Arbeit entzerren.
Die Logistikmitarbeiter von Amazon haben derzeit alle Hände voll zu tun. Verlängerte Rückgabefristen sollen die Arbeit entzerren.

Amazon verlängert die Rückgabefrist. Produkte, die im Februar (und später) bestellt wurden, können bis Ende Mai zurückgeschickt werden. Die übliche Rückgabefrist beträgt in der Regel 30 Tage. Der Online-Konzern versucht so offensichtlich das Aufkommen in den Logistikcentern zu entzerren und die Mitarbeiter zu entlasten.

Aktuell sucht Amazon über 300 Mitarbeiter für die verschiedenen Fulfillmentcenter in Deutschland. In den USA wurden mehr als 100.000 zusätzliche Mitarbeiter gesucht.


Vergangene Woche räumte Amazon ein, dass es im Zuge der verstärkten Nachfrage zu Lieferverzögerungen komme: „Um unsere Kunden zu beliefern und gleichzeitig die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, haben wir unsere Prozesse in den Bereichen Logistik, Versand, Lieferketten, Einkauf und Verkaufspartner angepasst. So können wir die Lagerung und Lieferung von Artikeln, die für unsere Kunden eine höhere Priorität haben, vorrangig behandeln. Dies hat dazu geführt, dass einige unserer Lieferzusagen länger als üblich sind."

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