Marc Ramelow über den Restart

"Schließen war schmerzhafter"

Für Einzelhändler Marc Ramelow war der Montag nicht nur ein Tag der Wiedereröffnung, sondern auch der Tag einer Neu-Eröffnung: Für den neuen Intersport Ramelow-Store fiel am Tag Eins nach dem Shutdown der Startschuss.

Der neue 700m² große Intersport Ramelow-Store sollte eigentlich am 25. März in Elmshorn, dem Hauptsitz des Handelsunternehmens, starten - passend zum Ostergeschäft. „Die vier Wochen Verlängerung haben wir für das Feintuning genutzt“, so Ramelow

Intersport Ramelow: Neu-Eröffnung in Elmshorn

Immerhin hatte er für den neuen Store ursprünglich nur acht Wochen Vorlauf - „vom Mietvertrag, Ware ordern, Team einstellen und trainieren, Umbau der Verkaufsfläche und Merchandising“. Heute freut er sich über gute Kundenfrequenz und viel positives Feedback zum neuen Geschäft.

Das Hygienekonzept stand ohnehin schon. Davon haben sich die Behörden auch direkt überzeugt, die ersten Vertreter waren schon in den ersten Stunden vor Ort und hatten nichts zu bemängeln, so Ramelow.  

Auch wenn wenig Zeit für die Vorbereitung der Läden in den unterschiedlichen Bundesländern war, „innerhalb von 24 Stunden zu schließen war deutlich schmerzhafter“. Seine acht Filialen befinden sich in drei Bundesländern. In Schleswig-Holstein und in Niedersachsen hat er nun eröffnet: kleine Filialen komplett, Modehäuser in Teilen. Der Fokus bei den Teil-Eröffnungen lag dabei  auf der DOB. Das Haus in Stendal, Sachsen-Anhalt, ist noch geschlossen.

Von den Reaktionen der Kunden in den ersten Stunden war er „positiv überrascht“. Vor allem die Conversion-Rate sei erfreulich: „Wer jetzt kommt, kauft auch.“

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