Neueröffnung in Halle 29

Wie S. Oliver den Showroom der Zukunft sieht


S. Oliver
Auf 2500 m² in Halle 29 präsentiert die S. Oliver Group ihr komplettes Marken-Portfolio in einem hybriden Showroom.
Auf 2500 m² in Halle 29 präsentiert die S. Oliver Group ihr komplettes Marken-Portfolio in einem hybriden Showroom.

Mehr Flexibilität, neue Technologien, größtmöglicher Service für die Partner im Handel: Mit einem hybriden Showroom-Konzept will die S. Oliver Group die Weichen für die Zukunft stellen. Umgesetzt wird das Ganze zum ersten Mal in Düsseldorf in Halle 29 auf der ehemaligen Gerry Weber-Fläche.

Auf 2500 m² präsentiert das Unternehmen sein komplettes Marken-Portfolio von S. Oliver über Comma und QS/by S. Oliver bis hin zu Liebeskind Berlin. Jede Marke wird dabei in einem flexiblen, modularen Shop-System gezeigt. Anders als bislang wurde dabei allerdings kein Shop-in-Shop-System verbaut, sondern zum ersten Mal eine einheitliche Plattform, teilt S. Oliver mit. Geordert werden kann entweder klassisch oder über digitale Tools.

Neuer Showroom: S. Oliver startet hybrides Konzept

Neben der bekannten physischen Warenpräsentation gibt es sogenannte digitale Cinemas in Meeting-Räumen für eine "innovative Kollektionspräsentation" und eine "neue Art der Order", heißt es in einer Mitteilung. Das hybride Konzept soll sukzessive in die anderen Showrooms der Gruppe ausgerollt werden.

Die Kunden stünden nach wie vor im Mittelpunkt. "Auch wenn die digitale Order in den letzten Monaten deutlich Fahrt aufgenommen hat, bleibt der direkte Kontakt zu unseren Partnern sehr wichtig", betont Daniel Schmidt, Director Wholesale von S. Oliver. Die Showrooms sollten künftig die Rolle von Kommunikationsplattformen einnehmen, auf denen die Marken präsentiert werden. Das hybride Konzept biete den Händlern die Möglichkeit, im Vorfeld über das digitale Order Tool die Warenkörbe zu füllen und dennoch danach im Showroom haptisch die Samples zu erleben und gemeinsam mit dem POS-Manager den Einkauf abzuschließen.



Wie berichet, arbeitet die S. Oliver Group seit dem vergangenen Jahr bei der Kollektionserstellung in Quartalen und verkürzt die Leadtimes, um mehr Geschwindigkeit in der Entwicklung zu erzielen. Nun folgt auch die Order diesen Zeitvorgaben. Statt acht Orderterminen gibt es künftig nur noch vier, bei denen die Kollektionen und Liefertermine vorgestellt werden. Sonderthemen und Fast Tracks sollen die Handelspartner dann regelmäßig über digitale Tools einkaufen können.
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