Paris Fashion Week

Saint Laurent kommt nach Hause

Balmain
Endlich wieder live. Rund 40 Schauen gehen in Paris physisch über die Catwalks. Wie hier bei Balmain.
Endlich wieder live. Rund 40 Schauen gehen in Paris physisch über die Catwalks. Wie hier bei Balmain.

Nach zwei Saisons mit fast ausschließlich digitalen Catwalks kehrt die Pariser Modewoche, die  vom 27. Sepetember bis zum 5. Oktober stattfindet, wieder deutlich stärker zu Live-Events zurück. Von den 97 Defilees und Präsentationen, die auf dem offiziellen Kalender aufgeführt sind, werden immerhin knapp 40 physisch und mit Publikum stattfinden.

Vor allem die renommierten Namen wie Dior, Chloé, Balmain, Chanel, Isabel Marant, Balenciaga, Miu Miu und Louis Vuitton schicken ihre Kollektionen wieder live über den Laufsteg. Ein Highlight auf dem Kalender markiert auch die Rückkehr von Saint Laurent an die Seine. Die Kering-Tochter bildet mit ihrer Show den Abschluss des ersten kompletten Tages der Modewoche am Dienstag.

Saint Laurent hat zuletzt vor der Pandemie unter anderem in Los Angeles gezeigt und sich vom traditionellen Rhythmus losgesagt, um die Kollektionen zu individuell gesetzten Terminen zu präsentieren. Die Rückkehr auf den offiziellen Kalender unterstreicht damit wohl auch die Bedeutung, die gebündelte Schauenwochen unter dem Dach der Fédération de la Haute Couture et de la Mode haben.

Auch Valentino kehrt nach einem kurzen Ausflug auf die Mailänder Schauenbühne nach Paris zurück, wo die Kollektion am Freitagabend präsentiert wird.

Den Abschluss der Woche macht ein Defilee zu Ehren des verstorbenen Alber Elbaz. Seine letzte Kollektion für sein Projekt AZ Factory, das er gemeinsam mit dem Genfer Luxuskonzern Richemont realisierte, wird sicher ein Höhepunkt des Kalenders.

Viele Designhäuser, die sich für eine digitale Show entschieden haben, präsentieren ihre Kreationen flankierend in Live-Präsentationen oder -Installationen. Darunter unter anderem Cecilie Bahnsen, Gauchère und Ungaro.
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